#1

Neuer Krimi - Meinungen zum Anfang gesucht

in Testleser gesucht! 14.01.2023 12:20
von Bree • Federlibelle | 4.190 Beiträge | 16683 Punkte

Liebe Leute,

mein neuer Krimi wird anders sein als die vorherigen, da es diesmal Andresen an den Kragen geht und sein Peiniger viel Raum bekommen wird. Es wird einen regelmäßigen Wechsel geben zwischen A) Andresen, B) dem Täter und C) Andresens Kollegen, die ihn befreien und den Täter fassen wollen.
Üblicherweise schreibe ich die Krimis im personalen Erzählstil in der Vergangenheitsform. Ganz normal also.
Diesmal reizt es mich, die Täter-Passagen in der Ich-Form und im Präsens zu erzählen. Vielleicht im Kursivdruck.
Nur bin ich unsicher, ob der Zeitenwechsel (weniger die Perspektive) den Leser verwirren könnte. Deshalb stelle ich hier mal einen ersten Teil des bisher Geschriebenen ein, um von euch zu erfahren, ob die Idee funktionieren könnte oder totaler Mumpitz ist.

Ich bin neugierig auf eure Meinungen und danke euch schon mal im Voraus.

LG
Bree
________________________________________________

PROLOG

Der Kandidat schwitzt sichtlich und verhaspelt sich vor Aufregung beim Beantworten der Frage. Ich gähne gelangweilt und zappe durch die anderen Programme, doch es läuft um diese Tageszeit nur Müll. Quizshows, Kochshows, Talkshows, Werbung oder blöde Reality-Formate. Schließlich lasse ich die Übertragung eines Fußballspiels laufen, auch wenn es mich nicht interessiert.
Als plötzlich feste Schritte auf dem Gang zu hören sind, die von den Wänden widerhallen, horche ich auf. Sie werden unterbrochen von wenigen hingeworfenen Worten, die sich kurz darauf wiederholen, ebenso wie der Klang von Metall auf Metall, der ihnen folgt. Die Laute, die ich so gut kenne, weil ich sie täglich höre, dringen von draußen durch die schwere Tür bis zu mir, werden immer dominanter und übertönen schließlich die Stimme des Sportkommentators. Ich greife nach der Fernbedienung und schalte das Spiel ab. Dann schwinge ich meine Beine von der Pritsche, wurschtele meine Füße in die braunen Latschen und stehe auf. Bedächtig gehe ich auf die Tür zu. Direkt davor bleibe ich stehen und lausche mit vor Anspannung harten Kiefermuskeln. Der Wachmann muss inzwischen bei der Zelle nebenan sein. Es kann nur noch Sekunden dauern, bis …
Die Schritte auf dem Flur nähern sich, haben meine Zelle fast erreicht. Werden sie wie sonst auch an meiner Tür vorbeigehen? Meine Hände ballen sich in Erwartung der mir so bekannten Enttäuschung zu Fäusten. Acht Fingernägel graben sich in meine Handballen wie Spaten in Muttererde.
Stille. In meinen Ohren beginnt es zu rauschen, meine Kopfhaut prickelt, als hätte jemand Brausepulver darauf gestreut. Ich halte erwartungsvoll den Atem an, und als sich die Revisionsklappe mit leisem Quietschen öffnet, habe ich einen trockenen Mund.
Eine blasse, haarige Hand streckt einen amtlich aussehenden Briefumschlag durch die kleine Luke. „Post für Sie!“
Drei Worte, emotionslos, nahezu gelangweilt ausgesprochen. Abgenutzt durch zu viele Wiederholungen.
Ich erwidere nichts, nehme das Schreiben beinahe ehrfürchtig entgegen. Schon schließt sich die Klappe mit dem typischen metallischen Scheppern, die Schritte entfernen sich. Halten an der nächsten Tür inne. Erneutes Klappern, Worte, immer dasselbe Procedere.
So eintönig wie das Leben hier.
Ich höre kaum noch hin. Betrachte den Brief in meiner Hand. Es stört mich nicht im Geringsten, dass es ein offizielles Schreiben ist, keine mit Hand geschriebene Adresse oder aufgeklebte Briefmarke. Dies ist die Nachricht, die ich mit jeder Faser meines Körpers ersehnt, auf die ich so viele Jahre gewartet habe.
Ich bohre meinen Zeigefinger in die kleine Lasche an der Seite und reiße ungeduldig den Umschlag auf. Meine Schneidezähne graben sich in meine Unterlippe, als ich das Schreiben hervorziehe und den nun nutzlosen Briefumschlag achtlos zu Boden flattern lasse. Dann entfalte ich das einzelne Blatt Papier. Ich überfliege flüchtig den Text, bis zu einem fett gedruckten Datum, an dem mein Blick hängen bleibt wie ein Hering am Haken eines Anglers.
„Endlich“, flüsterte ich, die Zahlen nicht aus den Augen lassend. Der fünfzehnte April. Das sind nur noch knapp drei Wochen.
Ich lasse den Brief langsam sinken, drehe mich bedächtig um und lasse meinen Blick durch den länglichen Raum wandern, der so endlos lange mein ungeliebtes Zuhause gewesen ist. Zehn Quadratmeter, weiße Wände und ein kalter, gefliester Boden.
Ich betrachte das schmale unordentliche Bett an der linken Seite, den quadratischen Tisch samt Stuhl an der rechten Wand. Der Fernseher, auf dem eben noch Fußballer hin- und herrannten, hängt dort nun wie ein schmuckloses schwarzes Gemälde.
Darüber das kleine Regal, auf dem einige Bücher stehen. Hauptsächlich Thriller und Spionageromane.
Links neben dem Tisch, in der Zimmerecke, befindet sich der Spind, den ich mit Fotos dekoriert habe. Fast alle zeigen sich sexy rekelnde junge Frauen, nur eines unterscheidet sich von ihnen. Doch das kann man auf den ersten Blick nicht entdecken.
Mehr gibt es hier nicht, wenn man von dem kleinen Waschbecken mit Spiegel und Ablage sowie der Toilette absieht. Dieses Mini-Bad ohne jede Trennwand befindet sich rechts neben der Zellentür. Wenn ich geschissen habe, stinkt es im Raum wie auf einem dreckigen Schulklo.
Immerhin gibt es ein Fenster, das ich dann stets öffne, und das einen eingeschränkten Blick nach draußen erlaubt. Die winzige Quelle, aus der ich Tageslicht und Frischluft schöpfe. Gesiebt, denn das Fenster schmücken Gitter, immerhin in einem freundlichen Weiß. Heute ist der Himmel von einem satten Blau, zumindest trifft das auf das Viereck zu, das ich erkennen kann.
Nichts in dieser Zelle werde ich vermissen, im Gegenteil. Ich werde froh sein, wenn ich diesen vier Wänden endlich den Rücken kehren und ein größeres Stück Himmel sehen kann, das nicht von Mauern eingerahmt ist. Schon sehe ich mich irgendwo auf einer Wiese stehen, Vogelgezwitscher oder vielleicht dem Schrei einer Möwe über mir lauschend, den Kopf zurückgelegt, die Arme weit ausgebreitet, und tief die würzige Luft einatmend.
Ja, vielleicht werde ich das tun. Doch mein eigentlicher Plan für die Zeit nach dem Knast ist ein anderer. Einer, den ich in den vergangenen Jahren immer wieder in Gedanken durchgespielt und ausgefeilt habe. Einer, der mich ungeduldig auf den Tag warten ließ, der sich nun endlich nähert.
Meine Entlassung.
Ich gehe auf den Spind zu und hebe mit der linken Hand das untere Ende eines Fotos an, das eine barbusige Blondine mit weißen Strapsen zeigt, die mich lasziv ansieht. Ich schenke ihr keine Beachtung, denn unter diesem Bild hängt ein anderes, das dank Blondie anderen Betrachtern verborgen bleibt. Ich fixiere das Foto, das ich vor Jahren aus einer Zeitung geschnitten habe.
Der Zahn der Zeit hat es gelblich eingefärbt, doch das stört mich nicht. Auf der Aufnahme sind weder nackte Brüste noch runde Pobacken zu sehen, doch jedes Mal, wenn ich es betrachte, verspüre ich ein heißes Kribbeln der Vorfreude. Es zeigt einen kräftigen Mann neben einem Dienstfahrzeug der Polizei. Schütteres Haar, breite Schultern, ein Durchschnittsgesicht, das ernst und konzentriert dreinschaut.
Die Schlagzeile, die über dem Bild abgedruckt war, habe ich damals im Papierkorb entsorgt. Ich brauche sie nicht, sie hat sich ohnehin in mein Gedächtnis eingebrannt. Ist so allgegenwärtig wie das Tattoo auf meinem Unterarm.
‚Mord an Jasmin A. aufgeklärt – Ex-Freund hat gestanden‘.
Nein, diese Überschrift wollte ich nicht täglich vor mir sehen. Bezeichnet sie doch meine schlimmste Niederlage. Ich will nichts weiter als dieses Gesicht. Diese hassenswerte Visage, die ich bereits seit einer Ewigkeit kenne.
„Bald ist es so weit“, flüstere ich dem Mann auf dem Foto zu und wedele vielsagend mit dem Schreiben, das ich nach wie vor in der rechten Hand halte. „Dann wirst du büßen. Für alles, was du mir angetan hast. Und eines verspreche ich dir: Du wirst dir wünschen, wir wären uns niemals begegnet. Und weißt du auch, warum? Weil du unser Wiedersehen nicht überleben wirst, alter Freund.“
Lächelnd lege ich den Brief der Behörde auf dem Tisch ab und streiche über den Schriftzug auf meinem linken Arm, betrachte ihn beinahe liebevoll.
‚Vindicta‘ steht dort.
Das lateinische Wort für ‚Rache‘.



Kapitel 1

„Carsten, wo ist Mama?“
Carsten Andresen wandte den Blick zur Tür. Im Rahmen stand Antonia, die 14jährige Tochter seiner Lebensgefährtin, und blickte ihn ungeduldig an.
„Sie hat eine Hausbesichtigung“, sagte er. Diese fanden häufig am Samstag statt, weil Berufstätige dann am ehesten Zeit fanden.
„Und wann kommt sie wieder?“
„Keine Ahnung. In ein oder zwei Stunden, schätze ich.“
Antonia schaute auf ihre Armbanduhr. Sie trug eines dieser neumodischen Dinger, die alles anzeigten, vom täglichen Kalorienverbrauch über die gelaufenen Schritte bis hin zum Wetter. Und ganz nebenbei auch die Uhrzeit.
Es klingelte an der Tür.
„Ich geh‘ schon!“, rief Antonia und sprintete davon. Wenig später hörte Andresen sie und ein anderes Mädchen kichern. Er stand von seinem Sessel auf, von wo er eine Quizshow im Fernsehen verfolgt hatte, und steuerte auf die Kichererbsen zu.
„Die Luft ist rein“, flüsterte Antonia gerade ihrer Freundin zu. Gut, dass Andresen über ein ausgezeichnetes Gehör verfügte.
„Die Luft ist rein wofür?“, erkundigte er sich freundlich und schaute sich die Besucherin genauer an. Es handelte sich um eine von Antonias Freundinnen, ihren Namen hatte er vergessen. Aber er hatte durchaus registriert, dass sie bei seinem Erscheinen etwas hinter ihrem Rücken versteckt hatte.
„Hallo“, sagte er lächelnd.
„Hallo“, erwiderte sie, unverkennbar nervös.
„Na, was habt ihr denn vor?“, erkundigte er sich, obwohl es ihn nicht sonderlich interessierte. Aber als Vertretung von Daniela musste er wohl zumindest fragen, denn sie hätte es garantiert getan.
„Nichts Besonderes“, antwortete Antonia. „Wir gehen in mein Zimmer. Komm Zoey.“ Damit schob sie ihre Freundin Richtung Treppe, sichtlich bemüht, dass das Mitbringsel verborgen blieb. Doch mit so einer Aktion weckte sie erst recht Andresens Argwohn. Er war nicht umsonst Hauptkommissar bei der Kripo.
„Lass doch mal sehen, was du da hast“, sagte er in einem Ton, der keinen Widerspruch duldete.
Antonia stöhnte genervt.
Andresen ignorierte sie und streckte auffordernd die Rechte aus.
Zögernd reichte das Mädchen ihm eine Schachtel. Er nahm sie und betrachtete sie eingehend. Auf dem kleinen Hochglanzkarton lächelte eine junge Frau mit Haaren, deren Farbe Andresen stark an das Krümelmonster erinnerten.
Er starrte Antonia entsetzt an. „Du willst dir die Haare blau färben? Spinnst du?“
Prompt verschloss sich das Gesicht seiner Ziehtochter. Sie riss ihm die Schachtel aus der Hand. „Das geht dich gar nichts an.“

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Der Kriminalschriftsteller ist eine Spinne, die die Fliege bereits hat, bevor sie das Netz um sie herum webt.
(Sir Arthur Conan Doyle)

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#2

RE: Neuer Krimi - Meinungen zum Anfang gesucht

in Testleser gesucht! 14.01.2023 14:47
von Gini • Federlibelle | 1.765 Beiträge | 3609 Punkte

@Bree auf jeden Fall spannend. Bezüglich deiner Unsicherheit. Auf keinen Fall verwirrt das
den Leser. Andere Namenhafte Autoren schreiben genauso. Z.B. Arno Strobel, den ich gerne lese.
Cathrin Sheppard, die lese ich aktuell, schreibt auch die Passagen des Täters im Präsens.
Also meiner Meinung nach, ist es super.


Gedanken sind nicht stets parat,/ Man schreibt auch, wenn man keine hat.

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#3

RE: Neuer Krimi - Meinungen zum Anfang gesucht

in Testleser gesucht! 15.01.2023 11:47
von Bree • Federlibelle | 4.190 Beiträge | 16683 Punkte

Liebe @Gini

das ist schon mal erleichternd, vielen Dank!
Ich weiß gar nicht, ob ich schon mal einen ähnlichen Roman gelesen habe, aber wenn das keine ungewöhnliche Herangehensweise ist, versuche ich es auch mal.

LG
Bree


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#4

RE: Neuer Krimi - Meinungen zum Anfang gesucht

in Testleser gesucht! 15.01.2023 12:19
von Gini • Federlibelle | 1.765 Beiträge | 3609 Punkte

@Bree ich finde es sogar sehr spannend, über die Gedanken von den Mördern etwas erfahren zu können.
Arno Strobel nennt als Obertitel seine Bücher "Im Kopf des Mörders". Darüber hat er, glaube ich, 3 oder 4
Bücher veröffentlicht.


Gedanken sind nicht stets parat,/ Man schreibt auch, wenn man keine hat.

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#5

RE: Neuer Krimi - Meinungen zum Anfang gesucht

in Testleser gesucht! 15.01.2023 12:41
von Bree • Federlibelle | 4.190 Beiträge | 16683 Punkte

Danke @Gini
das schaue ich mir mal an!

LG
Bree


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#6

RE: Neuer Krimi - Meinungen zum Anfang gesucht

in Testleser gesucht! 15.01.2023 12:45
von Michael Kothe • Fleißbiene / Fleißdrohne | 137 Beiträge | 203 Punkte

Liebe @Bree ,

rein geschmacklich kann ich mich mit dem Modell noch nicht anfreunden. Gelesen habe ich ein solches Konstrukt nach meiner Erinnerung auch noch nicht. Genossen hatte ich jedoch "das Gotteshaus" von C. J. Tudor, in dem Roman finden Perspektivwechesel zwischen Ich-Erzählung (der Hauptfigur) und der dritten Person (zwei andere Figuen) statt. Selten genug, um so pointiert zu wirken. An einen Wechsel der Zeit erinnere ich mich nicht, zumindest aber gab es keine unterschiedlichen Schrifttypen oder einen Wechsel zwischen "normal" und kursiv.

Die Dosis macht's! Das Verhältnis von "Mörder-Passage" zu Polizistentext müsste ich halt wissen. Bin mir also unsicher und rate daher zum minimalen, also "homöopathischen" Gebrauch der "Mörder-Perspektive" - sofern das von der Handlung her möglich ist. Freilich ist die Sicht des Mörder und sind seine Beweggründe und Absichten interessant (Es ist ja diemal wohl kein "Ermittlerkrimi".), aber bei unterschiedlicher Darstellung gewiss eine Frage der Dosis.

LG
Michael


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#7

RE: Neuer Krimi - Meinungen zum Anfang gesucht

in Testleser gesucht! 15.01.2023 14:43
von Bree • Federlibelle | 4.190 Beiträge | 16683 Punkte

Lieber @Michael Kothe

danke für deine Ansicht. Noch stehe ich am Anfang und kann noch nicht genau abschätzen, wie viel Raum die Täterperspektive einnehmen wird. Ich werde deine Anmerkungen im Hinterkopf behalten.

LG
Bree


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#8

RE: Neuer Krimi - Meinungen zum Anfang gesucht

in Testleser gesucht! 15.01.2023 19:13
von blauer Granit • Federlibelle | 688 Beiträge | 3425 Punkte

Liebe @Bree !
Ich finde den Anfang gut. Ich denke ich sollte mir einen deiner Krimis bestellen.


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#9

RE: Neuer Krimi - Meinungen zum Anfang gesucht

in Testleser gesucht! 16.01.2023 20:42
von Carlotta Lila • Federlibelle | 2.101 Beiträge | 9188 Punkte

Liebe @Bree, ich finde den Perspektivenwechsel auch gut. Ich habe mir während dem Lesen auch überlegt, was für ein Mensch dieser Täter sein könnte. Da er anscheinend Latein kann, ist er wahrscheinlich gebildet oder?
Am meisten ist mir dieser Satz ins Auge gestochen:
Wenn ich geschissen habe, stinkt es im Raum wie auf einem dreckigen Schulklo.
Da habe ich dann an einen älteren Schüler oder Studenten gedacht, der leicht sehr derb/emotiona wirdl-auf negative Art-werden kann. Ich finde, du könntest deinem Täter im ganzen Text eine noch bildhaftere und für ihn charakteristische Sprache in den Mund legen, so wie du es in diesem einen Satz gemacht hast.
Ich finde da kann sehr viel drin sein, mit dem Perspektivenwechsel!
Liebe Grüße
Charlotta Lila


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zuletzt bearbeitet 16.01.2023 20:43 | nach oben springen

#10

RE: Neuer Krimi - Meinungen zum Anfang gesucht

in Testleser gesucht! 21.01.2023 20:17
von Jana88 • Federlibelle | 537 Beiträge | 1242 Punkte

@Bree
na da hast du ja an einer tollen Stelle aufgehört. Ich will jawohl unbedingt wissen, wie die Haare nun werden :-)
Nein, aber der kursiv geschriebene Teil ist absolut spannend, man bekommt viele Infos, die neugierig machen.
Den ersten Satz hättest du dir für mich aber sparen können. Das ist absolute Geschmackssache, mich hat es aber irgendwie verwirrt, mit dem Beantworten der Frage.
Ansonsten ist das als Prolog mehr als geeignet und ich würde unbedingt weiterlesen wollen.


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Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende *Oscar Wilde
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#11

RE: Neuer Krimi - Meinungen zum Anfang gesucht

in Testleser gesucht! 22.01.2023 13:18
von Bree • Federlibelle | 4.190 Beiträge | 16683 Punkte

Liebe @blauer Granit @Carlotta Lila und @Jana88

Zitat von blauer Granit im Beitrag #8
Ich denke ich sollte mir einen deiner Krimis bestellen.

Das würde mich natürlich freuen! Mein letzter kam gut an, wie wäre es mit dem?

Zitat von Carlotta Lila im Beitrag #9
Ich finde, du könntest deinem Täter im ganzen Text eine noch bildhaftere und für ihn charakteristische Sprache in den Mund legen,

Deinen Vorschlag habe ich mir zu Herzen genommen und den Prolog entsprechend umgeändert. Danke!

Zitat von Jana88 im Beitrag #10
Den ersten Satz hättest du dir für mich aber sparen können.

Darüber denke ich noch nach, liebe Jana, momentan steht er noch so da. Mal schauen, was mir stattdessen einfällt.

Ich bin sehr erleichtert, dass der Anfang in der Ich-Perspektive bei euch gut angekommen ist. Darum werde ich jetzt erst einmal dabei bleiben. Vielen Dank euch allen!

LG
Bree


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#12

RE: Neuer Krimi - Meinungen zum Anfang gesucht

in Testleser gesucht! 23.01.2023 14:36
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Hallo Britta,

auch ich möchte noch anmerken, dass mir die Ich-Form in kursiv sehr gut gefällt.

Manchmal liest man in Foren, dass Gedanken nicht in kursiv geschrieben werden sollten, da bin ich aber anderer Meinung.

Weiter so!


Viele Grüße

Herbert


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#13

RE: Neuer Krimi - Meinungen zum Anfang gesucht

in Testleser gesucht! 29.01.2023 11:09
von Bree • Federlibelle | 4.190 Beiträge | 16683 Punkte

Lieber @Herbert Glaser

danke für deine Rückmeldung! Ich bin gespannt, wie es ankommt, wenn sich diese Schreibweise durch das gesamte Buch zieht - also, in einzelnen Abschnitten.

Off Topic: Als "Absender" deines Beitrages steht da übrigens "Gast - Kein Name angegeben". Weißt du, wieso das so ist?

LG
Bree


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#14

RE: Neuer Krimi - Meinungen zum Anfang gesucht

in Testleser gesucht! 29.01.2023 15:14
von Herbert Glaser • Federlibelle | 664 Beiträge | 1233 Punkte

Keine Ahnung, warum ich als Gast erschienen bin.

Mal sehen, wie es jetzt ist.


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#15

RE: Neuer Krimi - Meinungen zum Anfang gesucht

in Testleser gesucht! 29.01.2023 15:14
von Herbert Glaser • Federlibelle | 664 Beiträge | 1233 Punkte

Ich bin wieder da!


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