#1

SGZ Nr. 6 - Die Glasscherbe

in Die Geschichten der Woche 07.02.2021 12:16
von Bree • Federlibelle | 4.190 Beiträge | 16683 Punkte

DIE GLASSCHERBE

Egal, wie schlimm es war, sie schaffte es immer, pünktlich das Abendessen auf den Tisch zu bringen. Das war aber auch das Einzige, wofür Lotta ihre Mutter bewunderte. Auch heute stand sie zwar nicht sehr sicher auf ihren dünnen Beinen, doch durch die Küche zog der köstliche Duft von Frikadellen, und im Topf neben der Pfanne blubberte das Wasser, in dem die Kartoffeln kochten. Daneben stand ein Glas, halbvoll. Die wasserhelle Flüssigkeit wirkte harmlos, doch für Lotta wohnten darin lauter Teufel. Ein Teufel sorgte dafür, dass die Gereiztheit ihrer Mutter bei jedem Schluck zunahm, ein anderer nahm ihr den Gleichgewichtssinn, ein dritter sorgte dafür, dass ihre Augen immer glasiger wurden.

Lotta fürchtete sich jedes Mal, wenn ihre Mutter sie aus diesen Augen anschaute. Denn dann rutschte ihr bei leicht die Hand aus und landete auf Lottas Wange.
Lieblos knallte ihre Mutter die Butterschale aus Plastik auf den kleinen Küchentisch. In ihrem Mundwinkel hing eine gerade angezündete Zigarette. „Deck den Tisch“, fuhr sie Lotta an. Es klang verwaschen, wegen des Glimmstengels. Lotta räumte eilig ihr Matheheft in die Schultasche und öffnete dann den Küchenschrank, um drei der angestoßenen Teller herauszuholen.
Flüchtig glitt ihr Blick zur Küchenuhr. Es dauerte noch zehn Minuten, bis er von der Arbeit kam. Sie hatte also genügend Zeit.
Für Arnold stellte sie eine Flasche Bier neben den Teller, für sich selbst ein Glas, in das sie Milch füllte. Mutter brauchte keines, sie hatte ja bereits ihr Getränk. Ihr Teufelsgetränk. Gerade hob sie das Glas wieder an die Lippen, während sie mit der anderen Hand ihre Zigarette auf einer Untertasse ausdrückte, auf der bereits drei alte Kippen vor sich hin stanken.
Während ihre Mutter die Kartoffeln abgoss, hörte Lotta, dass sich die Haustür öffnete und wenig später wieder ins Schloss fiel. Als nächstes drang das Geräusch von polternden Schuhen an ihre Ohren. Arnold kickte sie wie jeden Abend von den Füßen, ohne darauf zu achten, wo sie landeten. Seit ihre Mutter einmal im Dunkeln über einen davon gestolpert war und sich beim Sturz das Handgelenk gebrochen hatte, sorgte Lotta vor dem Schlafengehen stets dafür, dass die Schuhe ordentlich an der Wand standen.
Die Küchentür ging auf und ihr Stiefvater erschien auf der Schwelle. Zwischen dem Türrahmen und seinen Schultern war sowohl links als auch rechts nicht viel Platz. Die harte Arbeit auf der Baustelle hatte dafür gesorgt, dass der nicht sehr große Mann mit den kurzen, stämmigen Beinen kräftige Muskeln hatte. Wenn er gut gelaunt war, was nur selten vorkam, spannte er manchmal seine Arme an und zeigte Lotta stolz die kugelartigen Muskeln, die sich dann unter seiner Haut bildeten.
Sie wusste auch so, dass er sehr stark war. Wenn er zuschlug, blieb immer etwas zurück. Ein blauer Fleck, der rote Abdruck seiner flachen Hand auf ihrer Wange oder auf der ihrer Mutter, ein geschwollenes Auge oder eine geplatzte Lippe.
Mit einem Grunzton ließ Arnold sich am Küchentisch nieder und griff nach dem Bier. Mutter stellte die Schüsseln mit Kartoffeln und Frikadellen vor ihm ab. Lotta fiel ein, dass sie das Salz vergessen hatte, und beeilte sich, es zu holen.
Arnold schaufelte sich einen großen Berg Kartoffeln auf den Teller und schnitt sich ein Stück Butter ab. Es schmolz langsam zwischen den heißen Kartoffeln und Arnold begann, beides mit der Gabel zu vermengen. Das Bild wiederholte sich jeden Tag. Mal war es Butter, mal braune und mal helle Soße, aber es waren immer Kartoffeln. Zu gern hätte Lotta auch mal etwas anderes gegessen. Reis oder Nudeln oder Klöße. Aber das wollte Arnold nicht. Er liebte Kartoffeln, also gab es Kartoffeln. Jeden einzelnen Tag.
Mutter setzte sich auf den letzten freien Platz. Es sah ein wenig ungelenk aus und Lotta hoffte, dass sie nicht vom Stuhl rutschte. Zu ihrer Erleichterung geschah das nicht.
Schweigsam begannen sie zu essen. Niemand fragte, wie es in der Schule gewesen war, oder ob es irgendwas Neues gäbe. Keiner erzählte von seinem Tag.
Lotta war letzte Woche einmal mittags mit zu ihrer Freundin Birgit gegangen und hatte dort essen dürfen. Birgits Eltern waren so freundlich gewesen, und ihre Brüder hatten von ihrem Nachmittag auf der Rodelbahn im Park erzählt, waren vor lauter Erzählen und Lachen kaum zum Essen gekommen. Inmitten des fröhlichen Geplauders und der scherzhaften Neckereien hatte Lotta nur stumm dagesessen, staunend von einem zum anderen geschaut und sich dabei ertappt, dass sie selbst hin und wieder kichern musste. So eine Mahlzeit hatte sie noch nie erlebt. Und dann gab es auch noch leckeres Rindsgulasch mit gedrehten Nudeln. Lotta hatte jeden Bissen andächtig gekaut, sich sogar nachnehmen dürfen und dem ungewohnten Geschmack noch lange voller Genuss nachgespürt.
Wie anders war es doch bei ihr zu Hause! Bedrücktes Schweigen, gleichgültiges Mampfen und ständig die Angst im Nacken, dass irgendeine Kleinigkeit Anlass zu Streit und Geschrei lieferte.
Lotta wünschte sich in Birgits bunte und lebhafte Küche zurück.
„Vielleicht kann ich ja mal irgendwann bei dir mitessen“, hatte ihre Freundin am Tag nach dem Gulasch gesagt, als Lotta sich noch einmal bedankt hatte.
Da sei Gott vor, dachte Lotta beklommen. Niemals würde sie jemanden zu sich nach Hause einladen.
„Was ist das denn?“, fragte Arnold, es klang beinahe drohend. Langsam hob er seine Hand. Zwischen Daumen und Zeigefinger hielt er etwas Kleines, das offenbar in einer der Frikadellen gesteckt hatte. Lotta konnte nicht erkennen, was es war.
Ihre Mutter hatte sichtlich Schwierigkeiten, ihren Blick auf den winzigen Gegenstand zu konzentrieren, dann tat sie die Sache mit einem Schulterzucken ab. „Weiß ich nicht. Wirf es doch einfach weg.“
Doch Arnold hielt das Ding weiterhin hoch, seine Wangen hatten sich vor Zorn gerötet. Lotta wappnete sich. Gleich würde es ein Donnerwetter geben, dann war es ratsam, rasch zu verschwinden.
„Das ist ‘ne Glasscherbe!“, brüllte er und schmiss die angebliche Scherbe in Richtung der Mutter, die hastig auswich. „Du dreckige Schlampe wolltest mich umbringen!“
„Blödsinn!“, gab die Mutter gereizt zurück. „Wenn ich das gewollt hätte, hätte ich ‘ne größere Scherbe genommen, das kannste mir glauben.“
Arnold sprang auf. Seine Augen funkelten und an seiner Schläfe puckerte eine Ader.
Schnell weg, dachte Lotta, schob ihren Stuhl zurück und wollte aus der Küche fliehen, doch Arnolds kräftige Hand packte sie am Pullover und zerrte sie zurück. „Du bleibst hier!“, befahl er grob.
‚Warum?‘, hätte sie ihn gern gefragt, doch sie traute sich nicht. Stattdessen sank sie auf ihren Stuhl zurück und machte sich so klein und unsichtbar wie möglich.
Ihre Mutter war inzwischen aufgestanden und wich nun zurück, denn Arnold ging drohend auf sie zu. Lotta schlug beide Hände vor ihr Gesicht und summte in Gedanken ein Lied. Versuchte, die Welt um sich herum auszusperren. Die Welt, in der mal wieder gebrüllt und geprügelt wurde.
Schließlich ließen sich die furchterregenden Geräusche nicht mehr ignorieren. Sie musste weg von hier! Sie ließ die Hände sinken und hob den Kopf. Ihre Mutter war nicht zu sehen, aber Arnold trat auf etwas am Boden Liegendes ein und von dort waren wimmernde Geräusche zu hören.
Er bringt sie um, schoss es der entsetzten Lotta durch den Kopf. Diesmal bringt er sie um.
Sie stand so schnell auf, dass ihr Stuhl polternd umfiel. Hinter ihr befand sich der Küchenschrank. Ohne groß zu überlegen riss sie die nächstbeste Schublade auf. Darin verwahrte ihre Mutter Schöpfkellen, den Dosenöffner, die Petersilienmühle – und ihre Scheren. Mit zitternden Fingern griff Lotta nach der größten. Arnold stand mit dem Rücken zu ihr und trat noch immer auf die wehrlos am Boden liegende Mutter ein.
HIER WAR DIE STUNDE UM
Mit rasendem Herzen und einem Wutschrei, der ganz tief aus ihrem Innersten kam, stürzte sich Lotta auf Arnold und rammte ihm die Schere in den Rücken. „Hör endlich auf!“, brüllte sie und stach mit jedem Wort noch einmal zu. Rote Flecken bildeten sich auf seinem hellen Hemd, wurden größer.
Arnolds Knie knickten ein und er sank zu Boden, direkt auf Lottas dort liegende Mutter.
Die plötzliche Stille im Raum wurde nur unterbrochen von einem Rauschen in Lottas Kopf, das immer lauter wurde, bis aus dem Rauschen ein Dröhnen geworden war. Schwer atmend stand sie da, starrte auf den leblosen Haufen zu ihren Füßen hinab. Zu den roten Flecken. Mit einem Mal fühlte sie sich unendlich schwach. Die Schere glitt aus ihren kraftlos gewordenen Fingern und landete klirrend auf dem Boden.
Steif wie ein Roboter wandte Lotta sich ab und ging hinüber in den Flur. Dort stand das Telefon. Sie hob den Hörer und steckte den rechten Zeigefinger in das Loch auf der Wählscheibe, das die Eins anzeigte.

Einige Stunden später hockte Lotta, in eine Wolldecke gehüllt, auf der Couch im Wohnzimmer von Birgits Familie. Neben ihr saß ihre Freundin und hatte einen Arm um sie gelegt. Beide Mädchen schauten zu Birgits Eltern hinüber, die mit einem Polizisten sprachen und immer mal wieder besorgt zur Couch sahen. „Natürlich kann Lotta erst einmal bei uns bleiben“, hörte Lotta Birgits Vater sagen. „Wir stellen in Birgits Zimmer ein Klappbett auf.“

„Das ist sehr nett von Ihnen“, erwiderte der Polizist. „Sonst hätten wir das Mädchen um diese Zeit ins Heim bringen müssen.“ Er schnalzte mit der Zunge. „Die Mutter tot, der Vater schwer verletzt – was für ein grausamer Schicksalsschlag für das arme Ding.“
„Lotta hat doch aber nichts zu befürchten, oder?“, erkundigte sich Birgits Vater. „Ich meine, sie wollte ja nur ihrer Mutter beistehen.“
„Keine Sorge. Mit zwölf Jahren ist sie ohnehin noch nicht strafmündig“, antwortete der Beamte mit einer wegwerfenden Handbewegung. „Davon abgesehen war es eindeutig Notwehr.“
Birgits Mutter löste sich aus der kleinen Gruppe und kam zu Birgit und Lotta herüber, beugte sich zu ihnen und sagte zu Lotta: „Kleines, wenn du Hunger hast, kann ich dir was machen. Es ist noch genug vom Abendessen übrig. Möchtest du Hühnchen mit Karottengemüse und Kartoffeln?“
Lotta hob den Kopf. „Bitte keine Kartoffeln“, flüsterte sie.


Der Kriminalschriftsteller ist eine Spinne, die die Fliege bereits hat, bevor sie das Netz um sie herum webt.
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#2

RE: SGZ Nr. 6 - Die Glasscherbe

in Die Geschichten der Woche 07.02.2021 13:41
von Josy Burns • Federlibelle | 276 Beiträge | 1434 Punkte

Liebe @Bree

oh die arme Lotta! Wie schrecklich! Ich möchte gar nicht wissen, wie vielen Kindern es tagtäglich tatsächlich so geht, zumal in dieser Zeit gerade.

Ich finde, an der Stelle wo deine Stunde um war, hätte die Geschichte auch gut mit einem offenen Ende enden können. Im Sinne des Bogen's zur Kartoffel macht das Ende aber natürlich Sinn.

So, jetzt les' ich schnell noch ein bisschen weiter, bevor mein Auge wieder müde wird :-)

Liebe Grüße,

Josy




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#3

RE: SGZ Nr. 6 - Die Glasscherbe

in Die Geschichten der Woche 07.02.2021 15:28
von Doro • Federlibelle | 2.270 Beiträge | 8898 Punkte

Liebe @Bree ,

was für eine bedrückende Situtaion mit der Lotta zurechtkommen muss. Kopfkino lief mit.

Zitat von Bree im Beitrag #1
Er liebte Kartoffeln, also gab es Kartoffeln. Jeden einzelnen Tag.
Wie langweilig.

Zitat von Josy Burns im Beitrag #2
Ich finde, an der Stelle wo deine Stunde um war, hätte die Geschichte auch gut mit einem offenen Ende enden können.
Da bin ich anderer Ansicht. Gerade bei traurigen Geschichten finde ich einen postiven Aspekt am Ende sehr schön. Und vielleicht kann Lotta ja bei Birgit und deren Familie bleiben.

LG
Doro


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#4

RE: SGZ Nr. 6 - Die Glasscherbe

in Die Geschichten der Woche 07.02.2021 18:15
von Bree • Federlibelle | 4.190 Beiträge | 16683 Punkte

Liebe @Josy Burns und liebe @Doro

danke für euer Feedback. Mir hätte am Ende was gefehlt, wenn ich den Schluss sooo weit offen gelassen hätte. Mir geht es da wie Doro, so ein bisschen Hoffnung gefällt mir ganz gut.

Zitat von Doro im Beitrag #3
vielleicht kann Lotta ja bei Birgit und deren Familie bleiben.

Genau das ist auch mein Wunsch-Ende. Und da man ja als Autor machen kann, was man will, ist das auch der Schluss. So!

LG
Bree


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#5

RE: SGZ Nr. 6 - Die Glasscherbe

in Die Geschichten der Woche 08.02.2021 17:28
von Gini • Federlibelle | 1.765 Beiträge | 3609 Punkte

Liebe @Bree
Ein furchtbares Schicksal eines kleinen Mädchens. Die arme und du hast es so
plastisch geschildert, dass man sofort Mitleid bekam.
Ich kann nur hoffen, dass die Eltern von Birgit Lotta aufnehmen. Damit sie auch
einmal spürt, dass Familie etwas schönes sein kann.
Ich finde da Ende auch sehr schön.
Bei meiner Geschichte ist das Ende nicht so harmonisch. Aber so etwas gibt es leider auch.


Gedanken sind nicht stets parat,/ Man schreibt auch, wenn man keine hat.

Wilhelm Busch (1832-1908)
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Bree hat sich bedankt!
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#6

RE: SGZ Nr. 6 - Die Glasscherbe

in Die Geschichten der Woche 09.02.2021 11:27
von Bree • Federlibelle | 4.190 Beiträge | 16683 Punkte

Liebe @Gini

Es freut mich, dass ich dein Mitleid für Lotta wecken konnte. Und ja, natürlich darf sie bei Birgits Familie bleiben und zukünftig erleben, dass es auch glückliche Familien gibt. Mit Birgit und deren Eltern im Rücken kann sie das Erlebte ganz gut verarbeiten.

Danke für dein Feedback!

LG
Bree


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#7

RE: SGZ Nr. 6 - Die Glasscherbe

in Die Geschichten der Woche 15.02.2021 21:42
von Jana88 • Federlibelle | 537 Beiträge | 1242 Punkte

Gar kein schönes Leben.
Eben habe ich Ginis Geschichte gelesen und bei euch beiden geht es um ein schlechtes Zuhause, das mit Kartoffeln in Verbindung gebracht wird.
Aber ... ich lieeeeebe doch Kartoffeln. Und wie du es beschreibst, mit Butter... ein Traum. Mein Töchterchen isst es auch schon gern und braucht immer ein kleines Stück Butter extra :-) Könnt ich jeden Tag essen.


Aber egal :-) Dein Text hat mir gefallen, wenn auch mit so einem grausigen Ende. Vielleicht kann sie ja sogar bei ihrer Freundin bleiben? Wäre schade, wenn sie ins Heim müsste. Kann sie ja nichts dafür, dass sie es so schlecht getroffen hat.


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Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende *Oscar Wilde
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#8

RE: SGZ Nr. 6 - Die Glasscherbe

in Die Geschichten der Woche 16.02.2021 11:55
von Bree • Federlibelle | 4.190 Beiträge | 16683 Punkte

Liebe @Jana88

danke für dein Feedback. Ich mag Kartoffeln auch gern, und mit Butter - das habe ich schon als Kind geliebt.
Im Nachhinein tut es mir direkt ein bisschen leid, dass die Erdäpfel hier so schlecht wegkommen.

Ja, die arme Lotta hatte es wirklich nicht leicht. So schlimm das Ende auch war, bedeutet es für sie aber einen Anfang in ein besseres Leben, denn sie darf bei Birgits Familie bleiben. Und irgendwann werden ihr ihre ersten zwölf Lebensjahre nur noch wie ein schrecklicher Traum vorkommen. Also: Happy End!

LG
Bree


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#9

RE: SGZ Nr. 6 - Die Glasscherbe

in Die Geschichten der Woche 20.02.2021 08:41
von Yggdrasil • Federlibelle | 1.142 Beiträge | 2923 Punkte

@Bree Am schönsten der letzte Satz: "Bitte keine Kartoffeln!" Das wäre auch ein schöner Titel gewesen.


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