#1

Tag 26 - Der Endspurt ...

in Austausch-Ecke 26.11.2020 20:16
von Bree • Federlibelle | 4.187 Beiträge | 16674 Punkte

Hallo, liebe Schreiberlinge,

heute hat es geflutscht. Aber ich musste auch was nachholen, denn gestern schrieb ich kein einziges Wort.
Ich war irgendwie unfit. Dauernd müde, schlapp und überhaupt, keinerlei Appetit, dafür wieder böse Rückenschmerzen. Mit anderen Worten, es ging mir besch...eiden.
Heute war das glücklicherweise schon wieder vorbei. Vormittags schaffte ich knapp 1.400 Worte, und jetzt nochmal 1.500 und ein bisschen. Insgesamt bin ich nun bei 42.300 Wörtern. Vier Tage bleiben nur noch, das wird haarig. Fast 2000 Wörter am Tag muss ich schreiben, um die 50.000 zu erreichen. Aber es ist zu packen. Wenn ich mich also in den nächsten Tagen nicht so viel hier herumtreibe, wisst ihr wieso.

@Jana88 ist bereits durch. Was ist mit euch, @Sinjane und @Sturmruhe ? Schon auf der Zielgeraden?
@Carlotta Lila, du machst ja beim NaNo nicht mit, soviel ich weiß. Hättest du vielleicht Lust, an diesem Sonntag das SGZ-Wort auszusuchen und um 10.30 Uhr zu posten? Gib mir bitte kurz Bescheid, ob es klappt oder nicht. Danke!

So, jetzt ist Feierabend. Morgen vormittag muss ich auch noch ins Büro, das passt mir gar nicht.
Na, es wird sich schon ein bisschen Zeit finden. Mein Ehrgeiz ist gerade so richtig hoch, das muss ich ausnutzen ...

Habt einen schönen Abend, alle miteinander!

LG
Bree


Der Kriminalschriftsteller ist eine Spinne, die die Fliege bereits hat, bevor sie das Netz um sie herum webt.
(Sir Arthur Conan Doyle)

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Alles über meine Bücher & mich findet ihr auf meiner Website: www.brittabendixen.de
Einen eigenen Youtube-Kanal habe ich auch. Dort lese ich einige meine Geschichten.
Den Button findet ihr auf meinem Profil.
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#2

RE: Tag 26 - Der Endspurt ...

in Austausch-Ecke 26.11.2020 22:47
von Sturmruhe • Federlibelle | 951 Beiträge | 4293 Punkte

Glückwunsch, @Bree " - den Rest schaffst du auch noch!

Ich habe heute 2.100 Worte fabriziert und liege gut im Rennen. Da ich morgen auf jeden Fall 2.400 Worte und am Samstag 5000 Worte abgeben muss, weiß ich, dass ich den NaNo auf jeden Fall rechtzeitig schaffen werde. Nicht, weil ich so toll bin, sondern weil da zwei Deadlines dahinterstehen. Die paar Zerquetschte, die dann noch fehlen, schaffe ich am Sonntag oder Montag mit links. Allerdings werde ich in den nächsten beiden Tagen wie du abtauchen, bis ich alles sicher im Kasten habe. Meine Elefantenstory schaffe ich aber nicht mehr, da muss ich passen. Es war einfach etwas viel in der letzten Zeit und ein bisschen Spaß muss der Mensch zwischendurch ja auch haben. Deshalb düse ich morgen früh auf jeden Fall auf einen Schnack zu unserem Freitags-Stammtisch. Da kann ich dann gleich mein Bike waschen lassen, das gebe ich nämlich am Montag zurück, bevor mir der Motor verreckt - es hat in letzter Zeit Macken und ich habe keine Lust, für einen neuen Motor zur Kasse gebeten zu werden. Herbert hat mir ein nagelneues Bike für denselben Mietpreis angeboten, das bestimmt nicht mitten in der Walachei den Geist aufgibt. Ist mir mit meinem jetzigen Teil zweimal in einem Monat passiert. Ja, Life is change ... ein neues Bike, ein neues Glück.

In diesem Sinne, einen fröhlichen Endspurt!

LG Marion


„Wir sind das, was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist daher keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.“
Aristoteles

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#3

RE: Tag 26 - Der Endspurt ...

in Austausch-Ecke 26.11.2020 22:53
von Carlotta Lila • Federlibelle | 2.098 Beiträge | 9179 Punkte

Liebe @Bree, das mache ich gerne am Sonntag - trage es mir gleich in den Kalender ein.
LG und alles Liebe, du bist super!
Carlotta Lila


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#4

RE: Tag 26 - Der Endspurt ...

in Austausch-Ecke 27.11.2020 13:14
von Sinjane • Federlibelle | 492 Beiträge | 2770 Punkte

@Bree

Zitat von Bree im Beitrag #1
Morgen Vormittag muss ich auch noch ins Büro, das passt mir gar nicht.]



Ja, Arbeit kann so lästig sein, verstehe ich.
In den letzten Tagen habe ich echt wenig geschrieben. Wenn ich meine 5 Blog-Artikel noch schaffen will, muss ich bis Montag noch drei fertigkriegen. Hmmm ... Aber heute und am Wochenende habe ich definitiv wieder mehr Ruhe. Schritt für Schritt.
Zum Thema 2000 Wörter: Die Online-Diktier-Funktion speechtexter.com (geht nur mit google Chrome) ist ziemlich gut und setzt das meiste Gesprochene korrekt um. Vielleicht hilft es dir. Also, viel Erfolg auf den letzten Meilen!


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#5

RE: Tag 26 - Der Endspurt ...

in Austausch-Ecke 27.11.2020 13:15
von Sinjane • Federlibelle | 492 Beiträge | 2770 Punkte

@Sturmruhe ich glaube fast, wir brauchen alle einen Herbert in unserem Leben


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#6

RE: Tag 26 - Der Endspurt ...

in Austausch-Ecke 27.11.2020 14:31
von Sturmruhe • Federlibelle | 951 Beiträge | 4293 Punkte

Liebe @Sinjane

Geht es dir wieder besser? Positiver? Ich glaube, die Situation bei euch führt irgendwie einfach zu depressiven Schüben, egal, wie man gestrickt ist. Ich erinnere mich noch an die letzten Monate in Hamburg, als ich mutterseelenallein in meiner Wohnung hockte und außer meinen Sprachschülern und ab und zu meinem Sohn keinen einzigen Kontakt mehr hatte. Der Grund? Kein Job mehr, der regelmäßig Geld einbrachte, unregelmäßige Kunden-Buchungen, Finanzkrise, die Rente erst in ein paar Monaten zu erwarten ... immer neue Rechnungen, aber nicht genug Geldeingänge - ich war total vereinsamt, und ich muss ehrlich gestehen, der Lockdown hier war gegen das Gefühl damals ein Kinderspiel und fühlte sich fast wie Party an, denn wir durften ja raus und mit anderen sprechen. Damals hätte ich auch rausgehen können, aber wohin ohne Geld? Das waren furchtbare Monate, wo ich mich ganz nebenbei auch wie die totale Versagerin gefühlt habe, ungeliebt und traurig. Das passiert, wenn du aus welchen Gründen auch immer nicht mehr am Gemeinschaftsleben teilnehmen kannst. Essen gehen? Was willst du sagen? Kein Geld? Das sagt man nicht. Man erzählt Geschichten, lächelt, macht blöde Witze ... würde so gerne ... Kino? Ach den Film kenne ich schon. Party? Tut mir leid, hab schon was vor. Wie hätte ich die obligatorische Flasche bezahlen sollen, die dann fällig gewesen wäre? Du verstrickst dich in einem Gespinst aus einem erfundenen Leben und einem schwarzen Loch. Irgendwann fragt keiner mehr.

Bin ich froh, dass ich damals geerbt habe und überraschend in die Lage kam, meinen Plan vom neuen Leben in Thailand zwei Jahre früher umsetzen zu können, als ich dachte. Hier, in einem fremden Land, einer fremden Kultur, habe ich mich noch nie so einsam gefühlt, wie damals in meinem letzten Jahr in Deutschland, meiner sogenannten Heimat.

Zitat
ich glaube fast, wir brauchen alle einen Herbert in unserem Leben


Herbert ist der gute Geist hier, einer, der recht cholerisch werden kann, Österreicher, aber auch einer, der alles daran setzt, mit den hier üblichen Mitteln dafür zu sorgen, dass wir nicht in die thailändischen Gesetzeslücken fallen oder darüber stolpern. Er tut Dinge wie uns Visa zu beschaffen, er legt das Geld aus, wenn einer gerade nicht genug hat, um dafür zu zahlen, er beorgt günstige Krankenversicherungen, die auch Rentner jenseits der 70 noch aufnehmen und bezahlbar sind, er hilft, wenn du aus welchen Gründen auch immer den Thai-Führerschein nicht machen kannst, und er findet immer einen Weg ... in meinem Fall jetzt auch für ein nagelneue Bike mit Automatik, mit dem ich sicherer durch die Lande fahren kann, als mit dem alten Gerät, aber ohne Aufpreis.

Übrigens, ich habe das alte Motorbike heute waschen lassen, ich wusste gar nicht, was für ein schönes Rosa unter dem ganzen Graufilm steckte, und ich bin mit dem neuen Bike nach Hause gefahren. Für einen Moment dachte ich, als ich die PS unterm Hintern spürte, OMG OMG, pass bloß auf, aber bereits Minuten später, als ich den Berg zu unserem Dorf hochfuhr, fühlte sich die Maschine ganz normal an. Vorsichtig fahren werde ich trotzdem. Die hat echt Power! Das Bike See Chompoo (rosafarben) habe ich in Nathon gelassen, das gebe ich am Montag zurück. Dann bin ich die Angst los, doch noch mit einem verreckten Motor liegenzubleiben. Vier Jahre habe ich es gefahren, habe darauf Motorrad fahren gelernt, mit 66 Jahren! Aber nun wird es Zeit, die Uhr ein Stück weiterzustellen.

Oh je, warum erzähle ich das jetzt alles? Ist doch lange her, die Zeit als einsame Kämpferin ... aber ja ... es steckt mir noch immer in den Knochen und fiel mir wieder ein, als ich deinen Beitrag und deine Stimmung las.

Zum Schluss noch etwas Wunderbares: Ich habe seit langer, langer Zeit mal wieder jemanden umarmt! So richtig umarmt, ohne Maske, nicht im Vorübergehen, sondern lange und mit Gefühl. Nie hätte ich gedacht, dass eine solch simple Geste, die wir früher ohne nachzudenken absolviert haben, mit so viel Glücksgefühl, Wärme und freundschaftlichem Miteinander verbunden sein kann. Wo sind wir bloß gelandet, dass uns diese einfachen Freundschaftsbeweise untersagt sind, wir uns mit den Füßen begrüßen sollen ... Glücklicherweise nicht hier. Wir sind seit Monaten Corona-frei, jedenfalls ganz sicher hier auf der Insel. Deshalb können wir uns solche Freiheiten wieder nehmen ... und auch nur, weil unsere Grenzen hermetisch nach außen geschlossen bleiben. Dennoch fühlt sich das wie ein Geschenk der Götter an, ist aber auch ein Zustand, der mir völlig unnatürlich vorkommt. Ich hoffe sehr, dass wir irgendwann - noch zu meinen Lebzeiten - wieder aufwachen aus diesem Albtraum!

Ich wünsche euch Durchhaltevermögen und viel psychische Stabilität, schicke ganz viel Wärme und gute Gedanken zu euch in meine alte Heimat. Und ich wünsche jedem von euch einen Herbert!

Liebe Grüße
Marion


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