#1

Hopover und Popover

in NaNo-Projekte 24.10.2020 08:57
von Sturmruhe • Federlibelle | 948 Beiträge | 4274 Punkte

"Stopover ist fertig. Der 2. Teil "Hopover" in Malaysia und Sumatra ist größtenteils fertig. "Popover" ist Teil 3, er findet in Australien, Singapur und Malaysia statt. Mein Ziel ist es, während des NaNoWriMo den gesamten Text abzuschließen. Erst dann weiß ich, wie viel ich im ersten, ziemlich langen Teil kürzen muss, damit alle drei Teile in etwa gleiche Länge haben. Nach dem Überarbeiten werden die drei Bücher dann endlich veröffentlicht - sofern ich es schaffe, sie bei Amazon einzustellen. Ich habe noch keine Ahnung, wie das geht. Aber man kann ja alles lernen.

"Hopover" wird die Fortsetzung von "Stopover". Dabei geht es um meinen den meisten von euch bereits bekannten Backpacker-Trip mit meinem Sohn Oliver, den wir vor vielen Jahren gemeinsam unternommen haben.

"Hopover"

Wir bereisen Sumatra

- Prapat (wo uns Hundefleisch serviert wurde),
- die Insel Samosir im Lake Toba, deren Urbewohner Menschenfresser waren,
- den wunderschönen Lake Maninjou, wo wir in Sachen Zimmerpreis beinahe übers Ohr gehauen wurden,
- Bukkittinggi, wo das Essen wunderbar war und uns ein Einheimischer absichtlich in eine Falle lockte, nur um uns in Sicherheit führen und uns seiner Familie vorstellen zu können und wo im Volksstamm der Minankabau die Frauen trotz muslimischen Glaubens das Sagen haben, wenn es um den Besitz geht.
- und Medan, einer hässlichen, unangenehmen Stadt, in der wir einen Tag lang mit einem ebenso unangenehmen Reisenden das Zimmer teilen mussten und wo die Betten ausgesprochen instabil waren).

Konfrontation mit dem Islam, damals aufgrund verhältnismäßig seltener Konfrontation der muslimischen Männer mit westlichen Touristen nicht ganz so angenehm wie in Malaysia.

Die Fahrt im wackeligen Bus durch das Hochgebirge hat mich enorm viel Nervenkraft gekostet (mit Blick von unbefestigten Straßen in tiefste Tiefen mit dem besonderen Bonus, ganz unten "Spielzeugbusse" liegen zu sehen). Aber umkehren war nicht ... und mein Sohn hat sehr gelacht!

Im folgenden dritten Teil geht es um das Land, das wir eigentlich von Anfang an hätten besuchen wollen - wären wir nicht in Thailand hängengeblieben.

"Popover "

Wir bereisen Australien

- Perth, wo wir drei Wochen im YMCA wohnen und unser Geld so schnell weg ist, dass wir im Grunde genommen am Ende der drei Wochen gleich von Sydney aus zurückfliegen könnten ...

- den Highway #1 per Anhalter von Westen nach Osten bis Melbourne, entlang der Südküste, immer durch die Nullarbor, die Wüste, in der außer rotem Sand und niedrigem Bewuchs nichts ist außer Emus und Kängurus, die mit dem Bus um die Wette rennen ... und wunderbare Sonnenauf- und Untergänge. Der Trip hätte langweilig werden können, doch da der VW-Bus unseres Fahrers während des Trips beinahe den Geist aufgab und wir wegen heißlaufenden Motors nur noch nachts reisen und tagsüber schlafen oder uns umsehen konnten, wurde es recht spannend. Schließlich wurden wir Anhalter als bemannter VW-Bus per Anhalter von einem Autotransporter mitten in der Wüste mitgenommen, was dem Trip noch mehr Würze verlieh. Am Ende geht es mit dem Greyhound von Melbourne nach Sydney.

Stops

- mitten im Wald mit riesigen Eukalyptusbäumen, schlafen im Zelt, geweckt werden von bunten Papageien
- Albany, eine ehemalige Walstation mit dem umfassendsten Wal-Museum in ganz Australien
- Kalgoorlie, wo wunderschöne Opale ausgegraben wurden
- Melbourne, wo es hundert Jahre lang nicht geschneit hatte, aber uns zu Ehren drei Tage lang Schnee fiel - wir in Sommerklamotten ohne Heizung in der Pension
- Sydney, wo uns unerwartete Hilfe begegnete, sodass wir letztendlich noch fünf Monate bleiben, zur Schule gehen (Olli und ich) und arbeiten (nur ich) konnten.

Rückflug - beinahe verpasst wegen Verwechselung der Abflugszeit - nach Singapur.

- 3 Wochen Aufenthalt auf Tioman Island in Malaysia, Weihnachten auf Tioman, 3 Tage Singapur in einer chinesischen Absteige

- Flug zurück, Ankunft Sylvester in Frankfurt, unser Ticket nach Hamburg wurde nicht anerkannt, weil in Sydney falsch gestempelt. Vom letzten Geld ein Zusatzpreis bezahlt, ab nach Hamburg, eine hilfreiche Seele an Bord macht uns ein Neujahrsgeschenk - dann Ankunft nach einem Jahr in den Tropen bei tiefstem Schnee.

Böses Erwachen. Absoluter Schock. Nicht nur Kulturschock, einfach Schock total. Wir wollten ganz schnell wieder weg.

Was wir ein Jahr später durchgezogen haben. Wieder für 8 Monate. Aber das wird eine andere Geschichte.


Falles es jemanden interessiert, ist hier eine kleine Geschichte, die ich wahrscheinlich auf der Rindlerweide schon einmal eingestellt hatte. Sie spielt in Sumatra auf dem Weg zurück vom Lake Maninjou nach Bukkittinggi.



Bukkittinggi?


„Olli, bist du soweit?“ Ich würde es nie lernen, meinen Rucksack so zu packen, dass ich ihn bequem tragen konnte. Oliver, mit seinen 10 Jahren sehr selbständig, nickte und schulterte seinen Rucksack mühelos. „Fertig.“ Wir traten hinaus auf die verwitterte Terrasse. Sofort kräuselten sich meine feinen, sonnengebleichten Haare in der feuchten Tropenhitze.

Vor uns lag der Lake Maninjou, einer der schönsten Kraterseen Sumatras. Trotz der dunklen Wolken, die gemächlich vom Gebirge herüberzogen und sich über dem See auftürmten, war das Panorama beeindruckend. „Komm Olli, es wird Zeit. Der letzte Bus geht um Fünf.“ Vereinzelt klatschten dicke Tropfen auf die spiegelglatte Wasseroberfläche. „Gott ist das schwül heute!“ Während wir uns schwitzend die staubige, ansteigende Straße zum Marktplatz hinaufquälten, zog sich die Wolkendecke vollständig zu. Die Regentropfen fielen jetzt dichter, aber immer noch wie in Zeitlupe. Mitten auf dem Marktplatz wartete der Bus nach Bukittinggi, ein knallbunt lackiertes, vorsintflutliches Ungetüm.

Zwei runzelige Frauen in bunten Sarongs und Kopftüchern lächelten uns zahnlos zu. Mit einem Kopfnicken luden Sie uns unter ihre Riesenschirme ein. Als Mutter und Kind genossen wir überall in Asien den Schutz der Frauen, egal wo wir auftauchten. Diese Solidarität tat uns gut und gab uns ein Gefühl von Sicherheit und Zugehörigkeit, besonders in islamischen Ländern. Hier gab es noch eine Besonderheit. In der Volksgruppe der Minankabau haben die Frauen das Sagen im Haus und erben Land Häuser und Vermögen, während die Männer draußen die Oberhand haben. Sie machen die Arbeit und bekommen die Einkünfte für ihre Arbeit. Die Frauen tragen zwar das Kopftuch, aber sie haben die Macht über den Besitz, und sie treten entsprechend auf. So wie diese beiden Frauen am Markt, deren Schirme uns vor dem Regen schützten.

Gegenüber belud eine Gruppe lachender und scherzender Studenten mit blitzenden Augen in den dunklen Gesichtern einen geräumigen, schmuddelig-weißen Pritschenwagen. Ihre blütenweißen Hemden wirkten wie frisch gebügelt. Die beiden Frauen winkten ihnen zu. Kichernd berührten sie Olivers helle Haarmähne und seine braungebrannten Arme. Alle Einheimischen taten das. Er konnte es nicht ausstehen.

Inzwischen hatte der mürrische Busfahrer seine Reismahlzeit beendet und öffnete die Bustür. Sofort stürmten von überall her kreischende, ärmlich gekleidete Menschen heran und versuchten alle gleichzeitig sich durch den einzigen Eingang zu zwängen, dabei Taschen und geschnürte Kartons, ja sogar Käfige mit gackernden Hühnern über den Köpfen balancierend. Uns zeigte der pockennarbige Fahrer seine riesigen, gelben Zähne in einem frechen Grinsen: „You go tomorrow, too much luggage. Bus full.“ Sprachlos sahen wir zu, wie sich die Tür mit einem Zischen vor uns schloss. Das Bus-Ungetüm setzte sich schwerfällig rumpelnd und laut scheppernd und puffend in Bewegung.

Was nun? Inzwischen waren zwei der Studenten zu ihren Großmüttern herüber gekommen. Die alten Frauen zwinkerten uns zu und stießen auffordernd ihre beiden Enkel an, während sie zu dem Pritschenwagen hinüber zeigten. Einer der beiden Enkel rief etwas zu den anderen hinüber und winkte sie herüber. In diesem Moment entlud sich eine Sintflut über uns. Es wurde stockfinster. Der Wagen knatterte heran und hielt mit laufendem Motor. „Bukittinggi?“ Wir nickten. Jemand schob uns in die rammelvolle Fahrerkabine, ein anderer warf unsere Rucksäcke auf die überdachte Ladefläche, wo sich die restlichen Studenten den Platz mit dem Gepäck teilten. Wir fuhren los.

Draußen tobte das Unwetter. „You how old?“ „33.“ Der Duft von überreifen Bananen zog uns in die Nase. „Your husband…?“ Einer der jungen Männer bot mir eine Banane an. Ich lächelte. Immer dieselben Fragen. „In Bukittinggi“, log ich. Der Wagen quälte sich die Serpentinen hinauf. 49 durchnummerierte, steile Haarnadelkurven führten nach oben. In der Tiefe lauerte der See. Plötzlich, auf halber Strecke, bog der Wagen von der Straße ab und hielt mitten im Dschungel am Rande einer kleinen Lichtung. Zu unserem Erstaunen stiegen alle zehn Männer aus und verließen trotz des prasselnden Regens den Schutz des dichten Blätterdachs. Sie schienen zu streiten. „You come!“ Einer der Männer winkte mich mit einer herrischen Handbewegung heran, plötzlich sehr unfreundlich.

„Bleib’ hier sitzen!“ schärfte ich Oliver ein. Fröstelnd stieg ich aus und ging zu den Männern hinüber. Der Geruch von feuchter Erde und verwesenden Pflanzen schlug mir entgegen. Die Luft war merklich abgekühlt.

„You give us money. Now!” Fassungslos starrte ich den regentriefenden Anführer an. Seine Stimme wurde lauter, seine Augen schwärzer, seine Körpersprache drohender. „Money! Now!“

Kalte Wut stieg in mir auf. Ich trat einen Schritt zurück. Eigentlich hatte ich den Studenten als Dankeschön das eingesparte Geld für die Bustickets geben wollen. Aber doch nicht auf diese Weise! Ablehnend schüttelte ich den Kopf.

„You no pay, you give sex!!!“

Wie bitte? Plötzlich hatte ich das Gefühl zu wachsen, als hätte die große Göttin persönlich von mir Besitz ergriffen. Schimpfworte schossen aus meinem Mund, von denen ich nicht gewusst hatte, dass ich sie kannte, lautstark und vielsprachig. Allah sollte sie bestrafen! Dabei bewegte ich mich rückwärts auf das Auto zu. Mit ungläubigen Blicken und herunterhängenden Kinnladen standen die Studenten da, regungslos, plötzlich nur noch Söhne starker Mütter.

„Olli, nimm’ deinen Rucksack.“ Ich zog meinen eigenen heran und setzte ihn auf. Federleicht kam er mir jetzt vor. „Dreh’ dich nicht um. Geh’ einfach drauflos.“ Wortlos stapften wir durch den Matsch. Mit triefenden Haaren und zitternd erreichten wir die Straße. Verschwommen blitzte ein Lichtschein durch den Regenschleier. Hoffnungsvoll liefen wir darauf zu und erblickten ein Häuschen mit erleuchteten Fenstern. Von den Männern keine Spur. Jetzt erst wurde mir mein rasendes Herzklopfen bewusst, und Tränen strömten unkontrolliert, mischten sich mit dem plötzlich nachlassenden Regen. Es wurde heller. In diesem Moment schob sich eine kleine, warme Hand in meine, und mein Sohn sah vertrauensvoll zu mir auf: „Mit dir habe ich keine Angst, Mami. Du weißt immer, was du tun musst.“ Ich umarmte ihn und versuchte mein Schluchzen zu unterdrücken. Da standen wir beide im Regen, fern von zu Hause – aber wir waren uns ganz nah.

Lautes Hupen riss uns auseinander. Kampfbereit zuckte ich herum. Ein Überlandbus hatte angehalten, und eine freundliche Stimme fragte: „Bukittinggi?“


„Wir sind das, was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist daher keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.“
Aristoteles

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#2

RE: Hopover und Popover

in NaNo-Projekte 24.10.2020 11:48
von Sinjane • Federlibelle | 492 Beiträge | 2770 Punkte

@Sturmruhe Was für eine tolle Leseprobe! Du musst wirklich für einen Moment von einer Göttin beseelt gewesen sein. Ich hoffe für alle Frauen, die Deppen haben was draus gelernt ...


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Um erfolgreich zu schreiben, lies viel und schreibe viel (frei nach: Stephen King) Und trink viel Kaffee (ergänzt durch: Sinjane)
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#3

RE: Hopover und Popover

in NaNo-Projekte 24.10.2020 12:06
von Sturmruhe • Federlibelle | 948 Beiträge | 4274 Punkte

@Sinjane

Vielen Dank! An dieses Erlebnis erinnere ich mich noch jetzt, als sei es gestern geschehen. An die dummen Gesichter mit den blöd glotzenden Augen ebenfalls und ich muss lachen! Damals war mir allerdings überhaupt nicht nach Lachen zumute, ich war kurz davor, in die Hose zu machen. Aber erst, als alles vorbei war und wir an der Straße im Regen standen. Bis heute glaube ich, dass in den kritischen Momenten eine beschützende Macht die Hand über uns gelegt hat. Wie schon so oft vorher und auch hinterher. Und dafür bin ich unendlich dankbar.

Ich freue mich schon darauf, mich an meinen Sumatra-Text zu machen. Dieser Teil des Trips war so ganz anders als die Zeit in Thailand.

Liebe Grüße
Marion


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#4

RE: Hopover und Popover

in NaNo-Projekte 24.10.2020 19:21
von Josy Burns • Federlibelle | 276 Beiträge | 1434 Punkte

Liebe @Sturmruhe auch dieses Projekt hört sich super an - ich lese solche Berichte wahnsinnig gerne und bin schon sehr gespannt darauf, wenn Du mit dem Projekt fertig bist.

LG Josy




"Geschichten sind in Sprache gegossene Bilder"
Nossrat Peseschkian (1933-2010)

"Solange du nur daran denkst, was dir zustoßen könnte, erreichst du nie dein Ziel."
Hans Bemmann (1922-2003), Stein und Flöte
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#5

RE: Hopover und Popover

in NaNo-Projekte 24.10.2020 19:32
von Sturmruhe • Federlibelle | 948 Beiträge | 4274 Punkte

Liebe @Josy Burns , ich freue mich auch schon total darauf, wieder in diese alten Geschichten einzutauchen, vor allem gerade jetzt, wo dank der Corona-Grenzschließungen hier in Asien plötzlich alles wieder so touristenfrei ist wie damals! Die traditionelle Kultur fasst langsam wieder Fuß. Meine Insel und das ganze Land sind jetzt beinahe so, wie ich sie kennengelernt habe. Ich bin sicher, das gilt auch für die Nachbarländer, um die es in den neuen Geschichten geht.

Liebe Grüße
Marion


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#6

RE: Hopover und Popover

in NaNo-Projekte 01.11.2020 22:16
von Jana88 • Federlibelle | 537 Beiträge | 1240 Punkte

Mein Kindle ist bereit für deine Reiseberichte, die du sicher mit gewohntem Witz und der gewohnten Spannung rüberbringst :-)
Ich wünsche dir viel Erfolg beim Schreiben, und viel Spaß bei den Erinnerungen.


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Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende *Oscar Wilde
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#7

RE: Hopover und Popover

in NaNo-Projekte 03.11.2020 07:47
von Anka • Federlibelle | 730 Beiträge | 3208 Punkte

@Sturmruhe, da hast du ein (bzw. drei) sehr schöne Projekte, die mit ihren originellen Titeln sofort im Gedächtnis bleiben und signalisieren, dass sie zusammengehören. In Sumatra waren wir zur Hochzeitsreise 1994, Medan fand ich ziemlich furchtbar , aber die Insel Samosir mit dem Toba-See ganz wunderbar. Ich würde deine Reiseerlebnisse schrecklich gern lesen und wünsche auch dir gutes Vorankommen beim Schreiben!


Geschichten schreiben ist wie zaubern!
www.writeandride.de
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