#1

ON THE ROAD - Fahrt nach Boston

in Archiv 10.05.2023 12:22
von moriazwo • Federlibelle | 306 Beiträge | 1109 Punkte

Hätte ich nicht auf diesem Rastplatz auf der Interstate 90 bei Syracuse gehalten, wäre ich jetzt schon bei meiner Familie in New York City. Man hört und liest immer darüber, aber wenn es einen selbst trifft, glaubt man es erst nicht.
So erging es mir, als ich mit einem Sixpack Bud alkoholfrei zu meinem Wagen kam. Ein Mann stand dort und schien auf mich gewartet zu haben. Er machte zwar keinen verwahrlosten Eindruck auf mich, aber seine Kleidung schien irgendwie nicht zusammen zu passen.
»Können Sie mich nach Boston mitnehmen?«, fragte er.
»Sorry, aber ich fahre nicht nach Boston«, sagte ich. »Ich muss nach NY.«
Ich verzichtete darauf, ihm zu sagen, dass ich niemals Fremde mitnehme. Als ich einstieg, nahm der Mann unaufgefordert auf dem Beifahrersitz Platz. Mein Protest blieb mir im Hals stecken, als ich unvermittelt in den Lauf einer Pistole blickte.
»Tut mir leid, aber Sie werden mich nach Boston mitnehmen. Das ist nicht verhandelbar. Wenn Sie tun, was ich sage, wird Ihnen nichts geschehen.«
»Bitte nicht«, hörte ich mich flehen und hasste mich dafür. Noch nie hat jemand eine Waffe auf mich gerichtet. Ich hatte einfach nur Angst. Die Hände wurden feucht, mir wurde heiß und ich war außerstande einen vernünftigen Gedanken zu fassen.
»Sie müssen keine Angst haben«, sagte der Mann. »Sie müssen nur tun, was ich sage. Fahren Sie endlich los. Je eher wir in Boston sind, umso eher sind Sie mich wieder los.«
Ich war so nervös, dass mein Auto erst nach dem dritten Versuch ansprang. Ich gab viel zu viel Gas und die Reifen drehten quietschend durch. Die Blicke einiger Leute auf dem Parkplatz richteten sich auf uns, als wir mit einem Satz losfuhren und wieder auf die Interstate fuhren.
»Fahren Sie nicht so auffällig!«, mahnte mich der Mann und wedelte mit der Waffe. »Es ist in unser beider Interesse, wenn wir nicht angehalten werden.«
Ich hielt meinen Blick stur nach vorn gerichtet und schwieg. Was hätte ich auch sagen sollen?
»Sie haben sicher ein Mobiltelefon«, sagte der Mann. »Geben Sie es mir.«
Mit zittrigen Händen angelte ich es aus meiner Jacke und hielt es ihm hin. Er steckte es achtlos ein.
»W-was wollen Sie eigentlich von mir?«, fragte ich. »Ist es Geld? Ich gebe Ihnen alles, was ich habe, aber lassen Sie mich ... Ich will nur nach NY zu meiner Familie.«
»Das geht jetzt nicht. Ihr Geld interessiert mich nicht, aber ich muss nach Boston. Sie werden mich hinbringen. Wenn wir uns darauf einigen können, muss ich auch nicht ständig die Waffe auf Sie richten. Es war ernst gemeint, dass ich Ihnen nichts antun will. Das funktioniert aber nur, wenn Sie auch tun, was ich Ihnen sage. Das verstehen Sie doch.«
Albany 130 Meilen, stand auf einem Schild am Straßenrand. Dort würde ich nach Süden abbiegen, um nach Hause zu fahren. So jedenfalls der Plan. Ich blicke nach rechts, in das Gesicht eines Mannes, der mich aufmerksam beobachtet. Er wirkt nicht wie ein Verbrecher, erscheint sogar sympathisch – wäre da nicht die Pistole.
Ich nehme meinen ganzen Mut zusammen. »Warum haben Sie mich ausgewählt? Sie hätten auch in den nächstbesten Greyhound einsteigen können. Ich hab die Station gesehen. Die fahren ganz sicher auch nach Boston.«
Der Mann lacht humorlos auf. »Keine gute Idee. Zum einen habe ich kein Geld und Sie können sich denken, dass es Menschen gibt, die mich gern treffen möchten, bevor ich mein Ziel erreiche.«
»Ich gebe dir Geld«, sage ich hoffnungsvoll. »Und ich lasse dich bei der nächsten Greyhound-Station raus.«
»Vergiss es! Du bringst mich nach Boston und fertig. Wie heißt du überhaupt?«
»Trevor.«
»Okay, Trevor. Wir haben jetzt einen Deal und du wirst ihn erfüllen. Ich werde nicht weiter darüber diskutieren.«
Inzwischen begreife ich, dass mir keine unmittelbare Gefahr droht. Meine Angst tritt etwas in den Hintergrund. Ich verstehe diesen Mann irgendwie nicht. Er zwingt mich einerseits, will aber mein Geld nicht ... Was soll das alles? Und wer ist er?
Ich frage ihn: »Und wie ist dein Name, wenn wir uns schon duzen?«
Er grinst. »Nenn mich Joe. So heiße ich zwar nicht, aber das muss reichen.«
»Okay Joe. Du musst also unbedingt nach Boston ... Und hast eine Knarre. Ich hab verstanden, dass man offenbar hinter dir her ist und nicht will, dass du Boston erreichst. Was hast du dort vor? Was hast du angestellt? Willst du jemanden abknallen? Bist du so eine Art Killer?«
Seine Miene verfinstert sich. »Ich finde, du stellst zu viele Fragen. Mach dir keine Gedanken darüber, was geschehen wird, wenn wir ankommen.«
»Gedanken kann man nicht einfach abschalten«, sage ich. »Ich versuche nur, zu verstehen.«
Joe schien zu überlegen. »Ach, was soll’s? Ich bin in Buffalo aus dem Gefängnis geflohen. Ein alter Kumpel hat mir dabei geholfen. Von ihm stammt auch die Waffe.«
»Weswegen hast du gesessen?«
»Wegen Dummheit!«, stieß er hervor. »Ich hab mit den falschen Leuten rumgehangen und die hatten was am Laufen. Eigentlich hab ich nur Schmiere stehen sollen, aber mich haben sie ebenso geschnappt wie die anderen. Da ich schon wegen Trunkenheit am Steuer vorbestraft war, hat der Richter mir sechs Jahre gegeben. In neun Monaten wäre ich rausgekommen.«
Ich denke, ich höre nicht richtig. »Joe, du bist abgehauen, obwohl du die Zeit fast abgesessen hast? Entschuldige, aber wie blöd ist das denn?«
Er hob seine Waffe. »Jetzt werde nicht frech, Trevor! Wir sind keine Kumpel. Manchmal kann man es sich nicht aussuchen.«
Inzwischen sind wir hinter Albany auf der 87. Ich muss einfach nur darauf bleiben und ich käme automatisch nach Hause.
»Mach dir keine Hoffnungen«, sagt Joe. »Du fährst gleich weiter auf der 90 nach Boston. Nicht mehr lange, und du kannst zu deinen Lieben weiterfahren. Aber erst, wenn ich in Boston bin. Verstanden?«
Ich nicke. »Ist ja schon gut. Aber ich müsste mal eine Toilette aufsuchen. Wenigstens das solltest du mir erlauben.«
»Wenn es sein muss. Aber mach dort keinen Fehler. Ich behalte dich im Auge.«
Kurz vor Lenox kommt endlich ein kleiner Rastplatz. Ich fahre raus und parke direkt vor dem kleinen Laden. Als ich aussteigen will, hält mich Joe am Arm fest.
»Ich komme mit, damit du nicht auf dumme Gedanken kommst.«
Hatte ich mir Hoffnungen gemacht? Ja, hatte ich, aber die zerstoben gerade in alle Winde. Joe hält vor der Toilette Wache und anschließend begleitet er mich sogar noch in den Laden, wo ich mir ein Wasser kaufen will. Aufmerksam beobachtet er mich über ein Regal hinweg, als plötzlich ein maskierter Mann in den Laden poltert und mit einer Pistole herumfuchtelt.
»Los Alter!«, brüllt er den Mann hinter dem Tresen an. »Alles Geld her! Sofort! Sonst knallt’s!«
Ich stehe wie versteinert. So etwas zwei Mal an demselben Tag? Wie wahrscheinlich ist das?
Während der Kassierer eilig alles Geld aus der Kasse klaubt, steht plötzlich Joe hinter dem Räuber und hält ihm seine Pistole an die Schläfe. »Du legst jetzt ganz langsam deine Knarre auf den Tresen, mein Freund. Der Maskierte schien erst zu überlegen, legt aber dann seine Waffe weg.
»Hast du Kabelbinder?«, fragt Joe den Kassierer. Der nickt.
»Gut, dann binden wir unseren Freund hier mal an die Heizung.«
Als das erledigt ist, verlassen wir den Laden und fahren weiter.
»Was war das eben?«, frage ich ihn.
»Ich hasse Gewalt.«
»Sagt der mit der Knarre«, werfe ich ihm vor. »Was hast du wirklich vor?«
Joe lächelt leicht. »Ich habe eine Tochter.« Er zieht ein kleines Foto hervor und zeigt es mir. Eine bildhübsche Frau Mitte zwanzig lächelt darauf.
»Das ist meine kleine Beth«, sagt er stolz. »Das einzig Gute, das ich in meinem Leben geschafft habe. Morgen heiratet sie in Boston ihren Verlobten. Da will ich unbedingt dabei sein. Wenn es vorbei ist, werde ich mich stellen.«
»Und was soll das mit der Waffe?«
Er zuckt mit den Achseln. »Ich musste dich ja überreden, mich zu fahren. Sie ist nicht mal geladen.«
Ungläubig starre ich ihn an. »Nicht geladen?«
»Jetzt weißt du’s. Wirst du mich trotzdem noch nach Boston fahren?«
Auf mein Gesicht schleicht sich ein Lächeln. »Aber klar. Gib mir nur mein Telefon zurück, damit ich zu Hause Bescheid sagen kann, dass es spät wird.«


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zuletzt bearbeitet 21.05.2023 20:55 | nach oben springen

#2

RE: ON THE ROAD - Fahrt nach Boston

in Archiv 10.05.2023 17:56
von Michael Kothe • Fleißbiene / Fleißdrohne | 137 Beiträge | 203 Punkte

Hi, @moriazwo,
nicht gerade Tränen hatte ich in den Augen, als ich am Ende der Geschichte angekommen war, aber gejuckt in den Augenwinkeln hat es doch. Vor Entspannung. Prima hast Du uns im Unklaren gelassen, was passieren würde. Keinerlei Hinweis auf den doch liebenswerten Charakter des Hijackers! Ein gelungener Thriller in Kürzestfassung! Meine Glückwunsch!

LG. Michael


Krimis, Stories, Fantasy - in drei Welten unterwegs.
Michael Kothe: Rentner, Autor und Buchverbesserer
https://autor-michael-kothe.jimdofree.com/
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#3

RE: ON THE ROAD - Fahrt nach Boston

in Archiv 10.05.2023 19:27
von Sabrina Meinen • Federlibelle | 546 Beiträge | 1592 Punkte

@moriazwo: Ich habe die ganze an das Gute in ihm geglaubt. Er erschien mir bloß als ein Mensch, der eine ungünstige Entscheidung getroffen hat. Klar seine Lösung des Problems bei der Hochzeit seiner Tochter dabei sein zu dürfen, ist auch eine dumme Entscheidung, aber als er den Gangster niederstreckt, wusste ich, dass er ein lieber Kerl sein muss. Schön geschrieben.


Finde den Mut für die Veränderung, die du dir wünscht,
die Kraft, es durchzuziehen
und den Glauben daran, dass sich alles zum Besten wenden wird.
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#4

RE: ON THE ROAD - Fahrt nach Boston

in Archiv 10.05.2023 20:22
von Chris2000 • Forums-Schmetterling | 59 Beiträge | 274 Punkte

@moriazwo
schöner Spannungsaufbau. Der dann aber leider etwas verpufft. Mir war das Ende zu lieb. Aber ist ja Geschmackssache.
Jedenfalls musste ich mir u willkürlich vorstellen, wie das so wäre, wenn mich plötzlich jemand mit vorgehaltener Waffe zwingen würde ihn irgendwohin zu fahren. Das war gutes Kopfkino.


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#5

RE: ON THE ROAD - Fahrt nach Boston

in Archiv 10.05.2023 20:56
von moriazwo • Federlibelle | 306 Beiträge | 1109 Punkte

@Chris2000
Schade, wenn es so rüberkommt, dass die Spannung am Ende abflacht. Kann ich aber auch verstehen. Ich persönlich hätte gern mehr geschrieben, aber leider leider ... Die Zeichen waren alle ... Für mich ist das immer eine harte Sache, mich so einschränken zu müssen, da ich es liebe, etwas ausführlicher zu schreiben. Hier blieb mir leider nur, einen harten Cut zu machen. Vielleicht blase ich diese Geschichte später mal etwas auf ...


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#6

RE: ON THE ROAD - Fahrt nach Boston

in Archiv 17.05.2023 11:33
von Bree • Federlibelle | 4.181 Beiträge | 16646 Punkte

Lieber @moriazwo

danke für diesen spannenden Wettbewerbsbeitrag! Besonders beeindruckt hat mich u. a. deine Kenntnis über die Örtlichkeiten in den USA. Kennst du die Gegend? Und hast du deshalb Amerika als Setting genommen, oder weil es dafür berüchtigt ist, dass dort fast jeder eine Waffe hat? Vermutlich, denn die Eifel oder eine andere deutsche Gegend hätte z. B. nicht so perfekt gepasst.

Joes Wandlung vom Ganoven zum Retter in der Not kam für mich überraschend, und es war eine schöne Wendung.
Gern gelesen!

LG
Bree


Der Kriminalschriftsteller ist eine Spinne, die die Fliege bereits hat, bevor sie das Netz um sie herum webt.
(Sir Arthur Conan Doyle)

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Alles über meine Bücher & mich findet ihr auf meiner Website: www.brittabendixen.de
Einen eigenen Youtube-Kanal habe ich auch. Dort lese ich einige meine Geschichten.
Den Button findet ihr auf meinem Profil.
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#7

RE: ON THE ROAD - Fahrt nach Boston

in Archiv 17.05.2023 12:54
von moriazwo • Federlibelle | 306 Beiträge | 1109 Punkte

@Bree
Du hast recht, das Setting ist in den USA besser aufgehoben als in Deutschland. Dass ich das mal sagen würde ... Wo ich doch sonst gern meine Geschichten in Deutschland spielen lasse. Wenn nicht gerade im Weltraum unterwegs, liebe ich es, schreiberisch in meinem Heimatland zu bleiben. Vielleicht ist das so, weil es viel zu viele Geschichten gibt, die in den Vereinigten Staaten spielen. Das trifft auch auf SciFi zu - oder gerade bei SciFi. Wo landen in der Regel Aliens, wenn sie nach einer Reise von vielen Jahren über etliche Lichtjahre hinweg nichts Besseres zu tun haben als uns Menschen zu überfallen? Natürlich in Washington, New York oder Los Angeles. Vermutlich ist das schon in der Nähe des Pluto ausgeschildert ...
Aber hier passte es mir tatsächlich besser in den Kram, es auf Amerikas Straßen zu verlegen.
Meine Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten muss dich ganz sicher nicht beeindrucken, denn sie sind minimal. Zwar waren meine Frau und ich schon mal in den USA und sind dort vier Wochen lang mit einem Motorhome durch den Westen getingelt, aber das war in einem früheren Jahrtausend - und es war im Westen. Wir wollten das zwar immer mal wiederholen, aber dann kamen die Kinder und danach gab es eigentlich immer ein pekuniäres Zeitproblem. Mittlerweile war mein älterer Sohn häufiger in den Staaten und kennt auch die Ostküste recht gut.
Ich liebe es aber, meinen Geschichten einen gewissen Realismus einzuhauchen, indem wenigstens die wichtigsten geografischen Eckdaten stimmen. Also: Google Maps und die Geschichte in die Karte hineinplanen. Orte, Straßen, Entfernungen, all das gibt die Karte ja her und lässt den Weg der Protas dadurch glaubwürdig klingen. So jedenfalls der Plan.


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#8

RE: ON THE ROAD - Fahrt nach Boston

in Archiv 22.05.2023 15:21
von Chris2000 • Forums-Schmetterling | 59 Beiträge | 274 Punkte

Mach das😀👨‍✈️🥷


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#9

RE: ON THE ROAD - Fahrt nach Boston

in Archiv 23.05.2023 22:12
von Rita Adam • Grashüpfer | 28 Beiträge | 96 Punkte

@moriazwo,
ich fand deine Geschichte entspannend, schon allein deswegen, weil der Gangster von Beginn an einen harmlosen Eindruck machte. Trotzdem wollte ich wissen, was er für ein Problem hat und weswegen er unbedingt nach Boston will. Ist doch irgendwie verständlich, dass ein Vater alles auf eine Karte setzt, um bei der Hochzeit seiner Tochter dabei sein zu können.
LG Rita


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#10

RE: ON THE ROAD - Fahrt nach Boston

in Archiv 24.05.2023 12:56
von moriazwo • Federlibelle | 306 Beiträge | 1109 Punkte

@Rita Adam
Du hast natürlich recht, dass der "Gangster" nicht wirklich böse rüberkam. Ich hatte zunächst überlegt, ob er brutaler sein sollte und seinen Fahrer auch durch körperliche Gewalt zwingen sollte. Ich bin davon jedoch wieder abgegangen, weil es einfach nicht zum geplanten Ende gepasst hätte. Die Wandlung von einem gewalttätigen Gangster zu einem Vater, der lediglich bei der Hochzeit seiner Tochter dabei sein möchte, wäre mir nicht glaubhaft erschienen.
Hinzu kommt noch, dass ich selbst Gewalt nicht ausstehen kann. Also wurde es ein etwas softer Gangster ...


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#11

RE: ON THE ROAD - Fahrt nach Boston

in Archiv 30.05.2023 07:07
von Anka • Federlibelle | 750 Beiträge | 3295 Punkte

@moriazwo, fast wäre mir dein spannender Beitrag durch die Lappen gerutscht. Schön, dass ich ihn noch gefunden und gelesen habe. Auch ich mag keine Gewalt, weder in Filmen noch in Büchern. Deshalb hoffte ich von Anfang an, dass Jo einen guten Kern hat und wurde nicht enttäuscht. Gestopert bin ich kurz über den Perspektivwechsel in der Mitte, nehme aber an, dass das Absicht war und du die Geschichte am Anfang als Rückblende geschrieben hast. Ansonsten gibts von mir:


Geschichten schreiben ist wie zaubern!
www.writeandride.de
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#12

RE: ON THE ROAD - Fahrt nach Boston

in Archiv 11.06.2023 07:48
von Doro • Federlibelle | 2.265 Beiträge | 8880 Punkte

Hallo @moriazwo ,

es ist zwar unwahrscheinlich, dass er bei der Hochzeit dabei sein wird, denn da wird die Polizei ihn doch zuerst vermuten, aber mir gefällt das Ende trotzdem. Auch, dass Joe - trotz Kidnapping - kein übler Kerl zu sein scheint.

Zitat von moriazwo im Beitrag #5
Für mich ist das immer eine harte Sache, mich so einschränken zu müssen, da ich es liebe, etwas ausführlicher zu schreiben.
Das geht mir auch meistens so. Auch, wenn ich zugeben muss, dass manche Geschichten besser werden, wenn man kürzen muss.

LG
Doro


Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)
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#13

RE: ON THE ROAD - Fahrt nach Boston

in Archiv 11.06.2023 21:12
von Jana88 • Federlibelle | 537 Beiträge | 1242 Punkte

Ach wie herrlich . Ein Mordstyp.
Du hast das alles richtig gut beschrieben, erst hatte ich Angst um den armen Trevor, und dann diese Erklärung.

Es kam völlig unerwartet.


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Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende *Oscar Wilde
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