#1

MÄRCHENHAFT - Skylla und Charybdis

in Archiv 08.05.2023 19:43
von Michael Kothe • Fleißbiene / Fleißdrohne | 137 Beiträge | 203 Punkte

So, nun endlich in der richtigen Rubrik! (Hoffe ich jedenfalls.)


Skylla und Charybdis


Ich bin verzweifelt! Bevor ich das Haus verlasse, linse ich durch alle Fenster an der Vorderseite. Dabei bemühe ich mich krampfhaft, die Gardinen ja nicht zu bewegen. Erst, wenn ich sicher bin, dass meine Verfolger mir nicht auflauern, traue ich mich hinaus. Die Fensterläden zum Garten hin halte ich seit Tagen verschlossen. Nun könnte man mich fragen, ob meine Vorsicht übertrieben sei, aber ich haste mit wehenden Rockschößen so schnell die Gasse hinab, dass mich niemand aufhalten und fragen kann. Natürlich ist die Wachsamkeit nicht überzogen, ich sehe mich einer realen Gefahr gegenüber. Jedoch muss ich das Haus verlassen, letztendlich bringt mir den Lebensunterhalt mein Geschäft ein, unendlich weite drei Straßenecken entfernt.
Wäre ich Dr. Dolittle, hätte ich wohl kein Problem. Als Mogli täte ich mich schwerer, denn der hat es bloß mit Panthern, Bären und Affen zu tun. Mich aber bedrohen ganz andere Bestien: Seit Anfang der Woche stellt mir eine Ziege nach! Auf Schritt und Tritt verfolgt sie mich, meckert mich unentwegt an, wovon ich keinen Ton verstehe, und neulich hat sie mich mit ihren Hörnern vom Trottoir auf die Fahrbahn geboxt. Zu meinem Glück kamen weder eine Droschke noch ein sonstiges Fuhrwerk des Weges. Den Schwung nutzte ich für einen Sprint zu meiner Haustür, und es gelang mir, sie unmittelbar vor dem Ungetüm zuzuschlagen. Die Kerbe, die eins seiner Hörner hinterließ, wird wohl ewig bleiben! Froh war ich, als die Dämmerung einbrach und die Ziege das Scharren einstellte. Umso größer mein Entsetzen, als ich – ermattet in meinen Sessel gesunken – vom Garten her ein Mark erschütterndes Heulen hörte.
Eingeklemmt zwischen Skylla und Charybdis weiß ich mich. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann mich eins dieser Ungetüme stellen und mir das Lebenslicht ausblasen wird. Horrorgedanken! Ich, ein harmloser Bürger, sehe mich gezwungen, mich und meine Lebensumstände zu ändern. Wenn ich den Monstern standhalten will, muss ich mich ihnen ebenbürtig zeigen. Ob ich es wirklich bin, ist belanglos. Der Anschein muss ausreichen. Es ist wie das zaghafte Pfeifen im nachtdunklen Wald.

Einige Tage lang verließ ich nicht mein Haus, ich wusch mich nicht, schabte mir nicht die Stoppeln aus dem Gesicht und wechselte nicht mein Gewand und meine Unterkleidung. Aus dem Keller holte ich eine alte Forke, deren ich mich entsann, als ich meine Möglichkeiten durchdachte. Schließlich bewahre ich nicht alle Schätze in meinem Geschäft auf. Solche, die einer Reparatur bedürfen, behalte ich im Haus, wo ich im Untergeschoss eine winzige Werkstatt betreibe. Mit der Forke nun übte ich mich in allen möglichen Verteidigungs- und Angriffsbewegungen, probierte Ausfallschritte und ein Zurückweichen, bei dem ich die Deckung nicht aufgab.

Derart verwahrlost, aber dafür verwegen aussehend und mit einer Waffe, die ich zu beherrschen glaube, begebe ich mich endlich wieder ins Freie. Wirr geworden durch meine Besessenheit streife ich von einer Seite der Gasse zur anderen, grunze vorbeikommende Bürger an und steche mit meiner Forke Löcher in die Luft. Panisch suchen die Menschen Abstand, drängen in Hauseingänge oder drücken sich an die Hauswände, wenn ich ihnen zu wenig Zeit zur Flucht lasse. Sicherlich stinke ich auch die berühmte Meile gegen den Wind. Angst einzuflößen, macht mich innerlich stark und gewappnet gegen die beiden Ungetüme, von denen ich das eine bislang nur gehört, jedoch noch nicht zu Gesicht bekommen habe.
Beinahe habe ich mein Geschäft erreicht, habe den Schlüssel aus meiner Manteltasche gefingert, als ich das Meckern höre. Im Galopp kommt die Ziege auf mich zu geprescht, gibt mir kaum Zeit, die Forke zu senken. Doch macht ihr meine Waffe keine Angst: In meiner Aufregung habe ich übersehen, dass ich dem Ungetüm den Stiel entgegenstrecke, die Zinken zeigen hinter mich. Ein zorniges »Mäh! Mäh!« schallt mir entgegen. Allein der Ruf macht mich bang.
Verzweifelt werfe ich die nutzlose Harke fort.
»Hol’s Stöckchen!«, schreie ich das Biest an, mir unbewusst, dass ich es nicht mit der Gattung Haushund zu tun habe. Doch unerwartet verschafft mir der Wurf einen Augenblick der Befreiung. Die Gehörnte schaut der fliegenden Forke nach, und erst, als die hölzernen Zinken klappernd zu liegen kommen, wendet sie sich wieder mir zu. Zwischenzeitlich ist es mir gelungen, den Schlüssel ins Loch zu führen und umzudrehen. Mein Schauen die Gasse hinauf und hinab zeigt mir die Bürger nun mit amüsierten Blicken. Mein wirres Haar, meine derangierte Kleidung und mein absurd scheinendes Verhalten belustigen sie, wohl machen sie sich auch Gedanken über meine gesundheitliche und meine Gemütsverfassung. Durch den Spalt der Ladentür zwänge ich mich ins Innere, bin aber nicht schnell genug. Erst ein gehörnter Kopf, dann ein knöcherner Hals und schließlich ein zäher Körper drängen mir nach.
»Mäh, mäh!«, ertönt es wieder, doch diesmal klingt es nicht Furcht erregend, sondern kläglich. Das Untier stürzt sich auch nicht auf mich, sondern schielt – mich sorgsam im Blick behaltend – durch die Glasscheibe nach draußen.
Die Tür hatte ich ins Schloss geworfen, war aber stehen geblieben. So sehe ich mich meinem anderen Verfolger gegenüber, getrennt nur durch zerbrechliches Glas im brüchigen Rahmen. Was ihr Alter anbelangt, steht die Tür nämlich den Antiquitäten in meinem Laden in nichts nach. Draußen steht, die Vorderpfoten auf die Kante der Einfassung gestützt, der Widersacher, der mir mit seinem Heulen schlaflose Nächte bereitet hatte: ein Wolf. Nicht aber ein gewöhnlicher, nicht ein Allerweltswolf! Nein, dieser weist sich aus durch ein weißes Maul. Die Erklärung scheint mir weit hergeholt, doch bin ich mir sicher, da bei jeder Kopfbewegung des Untiers eine dünne Wolke weißen Staubs sich löst: Kreide, die ich nun auch an den bestäubten Pfoten erkenne!
Womit habe ich es zu tun? Warum hat dieser Wolf mir nicht schon vorher aufgelauert, mich nicht vorher verfolgt und angegriffen? Auch scheint mir seine Drohgebärde, sein Sich-Abstützen an der Tür recht verhalten. So betrachte ich ihn eingehender, als mir lieb ist. Der feiste Wanst, den das Tier mit sich herumschleppt, nimmt ihm seine Behändigkeit, sodass auch sein Heulen weniger gefährlich wirkt als neulich des Nachts in meinem Garten.
An Entspannung ist dennoch nicht zu denken, denn noch befindet der erste Angreifer sich mit mir in meinem Laden. Ich habe mich eingenässt. Zaghaft durchsucht mein Blick das Ladeninnere, schleicht in alle Ecken und findet letztendlich das Untier, das mit den Hufen an einer der Preziosen schabt, die ich zum Verkauf ausgestellt habe. Wieder höre ich das mir sattsam bekannte »Mäh, mäh!«, doch klingt es leiser und mit einem Nachhall wie aus dem Klangkörper eines Musikinstruments.
Vor der Tür schwillt das Heulen an. Ein Blick auf die Gasse offenbart mir eine Szene, die mich dann doch erleichtert: Zwei Männer haben dem Wolf eine Schlinge umgelegt und ziehen ihn gerade in den Kutschwagen mit der Aufschrift Städtischer Hundefänger.
So weiß ich mich nur noch einem Gegner ausgesetzt, doch meine Beobachtung öffnet mir auch im übertragenen Sinne die Augen. Nicht Aggression war es gewesen, die die alte Geiß mir hatte auflauern lassen, auch war ihr Schubsen kein Angriff gewesen, sondern ein stiller Hilfeschrei. Ihr ihre Kinder wiederzugeben, ist mir versagt. Sicherlich weilen sie im Magen des garstigen Wolfs, der sich nun auch das letzte holen wollte und die Mutter und wohl – in Ermangelung einer Großmutter in greifbarer Nähe – mich dazu. Langsam schreite ich zwischen alten Möbeln durch mein Antiquitätengeschäft. Nicht mehr als Untier sehe ich die Ziege, sondern als Mutter, die ihr Kind gefunden hat, doch nicht zu ihm gelangt. Mitfühlend und wie um Vergebung bittend für mein widerborstiges Verhalten streichle ich im Vorbeigehen ihren Rücken. Dann trete ich vor die antike Standuhr, die mir vor langer Zeit ein Kunde überlassen hat und die seitdem vergessen in einer Ecke meines Ladens steht, entriegle die Tür und lasse das Zicklein frei.


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#2

RE: MÄRCHENHAFT - Skylla und Charybdis

in Archiv 08.05.2023 20:05
von Chris2000 • Forums-Schmetterling | 59 Beiträge | 274 Punkte

Wow! Das geht ja richtig an die Nieren! Und passt zum Rotkäppchen wie die Faust aufs👁️


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#3

RE: MÄRCHENHAFT - Skylla und Charybdis

in Archiv 09.05.2023 07:20
von Anka • Federlibelle | 750 Beiträge | 3295 Punkte

@Michael Kothe, was für eine rasante, skurrile und abgedrehte Geschichte mit überraschendem Ende.
Bei dem ich erst verstand, warum dieser Text in der Rubrik "Märchenhaft" steht. Geniler Einfall und super umgesetzt.
Liest sich wie ein Psycho-Thriller!


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#4

RE: MÄRCHENHAFT - Skylla und Charybdis

in Archiv 09.05.2023 11:01
von Michael Kothe • Fleißbiene / Fleißdrohne | 137 Beiträge | 203 Punkte

Liebe @Anka, liebe @Chris2000,

wenn Ihr mehr von meinen Geschichten (und Romanen) gelesen habt, erkennt Ihr, dass ich gern meine Leserinnen und Leser auf falsche Fährten hetze und sie möglichst lange im Unklaren lasse. Umso pointierter ist dann der Twist bzw. die Erkenntnis, dass man einer falschen Spur gefolgt war. Dass ich bei Skylla und Charybdis einen Ausflug in ein anderes Genre gemacht habe, sollte den Effekt verstärken - und hat mr unheimlich Spaß gemacht beim Schreiben.

Es freut mich, dass Euch das bislang nicht erzählte Ende vom Wolf und den sieben Geißlein offensichtlich gefallen hat.

LG. Michael


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zuletzt bearbeitet 09.05.2023 11:02 | nach oben springen

#5

RE: MÄRCHENHAFT - Skylla und Charybdis

in Archiv 09.05.2023 13:24
von moriazwo • Federlibelle | 306 Beiträge | 1109 Punkte

@Michael Kothe
Wie man inzwischen weiß, sind Märchen und Fantasy nicht gerade meine Kernkompetenzen. Insoweit habe ich mir natürlich auch nicht gerade diese Rubrik aus den Aufgabenstellungen herausgesucht.
Deine Geschichte ist also thematisch nicht so mein Ding. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass du die Aufgabenstellung wirklich mit Bravour gemeistert hast. Die Umsetzung vom Rotkäppchen und dem bösen Wolf ist dir hervorragend gelungen und auch, wenn ich sonst nicht so sehr der Kunde für diese Texte bin, habe ich sie wirklich gern gelesen.
Ich wünsche viel Erfolg bei der Auswertung ...


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#6

RE: MÄRCHENHAFT - Skylla und Charybdis

in Archiv 10.05.2023 19:41
von Sabrina Meinen • Federlibelle | 546 Beiträge | 1592 Punkte

@Michael Kothe: Anfang habe ich mich an meine Begegnung mit Schafen erinnert gefühlt. Es war auf meiner ersten Arbeitsstelle. Ich sollte die Heidschnucken des Wohnheims füttern. Ein Bewohner empfahl mir die gelbe "Arbeitsjacke" einer Kollegin zu tragen. Das kennen die Schafe so. Und wie die das kannten. Die kannten das in Verbindung mit Futter. Keine zwei Schritte auf der Weide, klebte ich am Zaun und vor mir bockig Schafe. Ich konnte den Ladenbesitzer in deiner Geschichte also gut verstehen. Ich dachte daher auch, dass es bei dir um Futter ginge. Aber dem ist nicht so.

Tolle Version des Märchens.


Finde den Mut für die Veränderung, die du dir wünscht,
die Kraft, es durchzuziehen
und den Glauben daran, dass sich alles zum Besten wenden wird.
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#7

RE: MÄRCHENHAFT - Skylla und Charybdis

in Archiv 17.05.2023 11:46
von Bree • Federlibelle | 4.181 Beiträge | 16646 Punkte

Lieber @Michael Kothe

deine Taktik ist bei mir aufgegangen. Lange habe ich gerätselt, was es mit der Ziege auf sich hat, und spätestens bei dem kreidegeschmückten Wolf ging mir ein Licht auf. Tolle Idee, dieses Märchen zu wählen!
Woher dein Prota von den Kindern - speziell dem in der Standuhr - wusste, konnte ich zwar nicht ganz nachvollziehen, doch das tat dem Spaß keinen Abbruch. Insbesondere das Bild des verwahrlosten Gejagten mit seiner Gartenwaffe ist dir toll gelungen!

LG
Bree


Der Kriminalschriftsteller ist eine Spinne, die die Fliege bereits hat, bevor sie das Netz um sie herum webt.
(Sir Arthur Conan Doyle)

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Alles über meine Bücher & mich findet ihr auf meiner Website: www.brittabendixen.de
Einen eigenen Youtube-Kanal habe ich auch. Dort lese ich einige meine Geschichten.
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#8

RE: MÄRCHENHAFT - Skylla und Charybdis

in Archiv 18.05.2023 10:31
von Michael Kothe • Fleißbiene / Fleißdrohne | 137 Beiträge | 203 Punkte

Liebe @Bree,

danke fürs Lob! Freut mich, dass ich Dich lange schmoren lassen konnte und dass die die Geschichte gefallen hat. Woher der Antiquitätenhändler von den sechs Zicklein wusste? Weiß ich im Nachhinein selbst nicht. Hier wird wohl der Wunsch nach einem engeren Bezug zum Märchen der Vater des Gedankens gewesen sein. Das siebte im Uhrenkasten hat er ja dann gehört.

Jedenfalls hat mich die Aufgabe gereizt, und ich hatte mich gleich nach der Bekanntgabe spontan an die Tastatur gesetzt. Dann wollte ich nochmal überarbeiten, und deshalb geriet die Erzählung so lange in Vergessenheit, bis Du daran erinnert hattest. Überarbeitet habe ich dann bis auf den Titel - nichts!

Übrigens musste ich selbst lachen beim Lesen und habe die Lektüre mehrfach wiederholt.

Liebe Grüße
Michael


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#9

RE: MÄRCHENHAFT - Skylla und Charybdis

in Archiv 31.05.2023 23:22
von Jana88 • Federlibelle | 537 Beiträge | 1242 Punkte

Oh wie dramatisch. Das Märchen entwickelt eine ganz neue Dynamik.
Sehr düster und beklemmend und richtig gut geschrieben.


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Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende *Oscar Wilde
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#10

RE: MÄRCHENHAFT - Skylla und Charybdis

in Archiv 03.06.2023 19:58
von Doro • Federlibelle | 2.265 Beiträge | 8880 Punkte

Lieber @Michael Kothe ,

ich muss gestehen, dass ich mich mit der Geschichte etwas schwer tue. Auch hat mir der Titel überhaupt nichts gesagt, die Redewendung musste ich erst googlen, was ich erst nach dem Lesen der Geschichte getan habe. Vorher wäre schlauer gewesen.

Ich dachte, dass der Antiquitätenhändler ganz einfach psychische Probleme hat. Das Märchen, das hier zugrunde liegt, ist doch der Wolf und die sieben Geißlein, oder?

LG
Doro


Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)
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#11

RE: MÄRCHENHAFT - Skylla und Charybdis

in Archiv 04.06.2023 09:02
von Michael Kothe • Fleißbiene / Fleißdrohne | 137 Beiträge | 203 Punkte

Liebe @Doro,

ganz einfach will ich es meinen Leserinnen und Lesern (Gehört hier jetzt ein Gender-Disclaimer hin, denn ich meine ja auch die Taucher (divers)?) nie machen. Deshalb auch hier die Erklrärung erst ziemlich am Schluss.

Die Aufgabe war ja die humorvolle Aufbereitung eines Märchens. Daher die von mir stark überzogen und surreal dargestellte Angst und Aufgelöstheit meines Protagonisten, was Du als psychisches Problem (Paranoia, Verfolgungswahn) interpretiert hast. Skylla und Charybdis sind dabei die beiden Bedrohungen, denen er sich ausgesetzt fühlt - statt rechts und links nun vor und hinter dem Haus.

Übrigens ein Lob an Dich: Die sieben Geißlein hat nicht jeder erkannt.

Viele Grüße
Michael


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