#1

SGZ 25: Der Bruder

in Die Geschichten der Woche 20.06.2021 12:41
von Doro • Federlibelle | 2.270 Beiträge | 8898 Punkte

„Klick, klick“, machte es, als Luis den Sicherheitsgurt einsteckte. Erst bei Anna, dann bei sich.
Mama drehte sich zu ihnen um. „Das war doch ein echt schönes Wochenende, oder?“ Erwartungsvoll sah sie sie an.
Anna drückte ihr Kuscheltier an sich. „Hasi hat zugenommen“, sagte sie und schaute aus dem Fenster.
„Undankbares Pack“, knurrte Mike, Mamas Bekannter. Ein echter Kotzbrocken, fand Luis, aber seine Meinung war nicht gefragt. Wie eigentlich fast nie.
„Aber echt“, schimpfte Mama, „wenn Mike so freundlich ist, uns mitzunehmen, könntet ihr ein bisschen netter sein.“
Luis steckte sich die EarPods in die Ohren und schloss die Augen.
Von wegen ‚schönes Wochenende‘. Beschissen.
Luis stellte die Lautstärke höher. Schade, dass er sich nicht heimbeamen konnte. Sich und Anna.
Mikes Familie besaß ein kleines Ferienhaus. Betonung auf klein. Wohnzimmer mit Schlafcouch und Kochecke, sowie ein Bad. Und alles megadreckig.
„Da hat der letzte Mieter wohl nicht aufgeräumt“, hatte Mike gesagt und wiehernd gelacht. Als ob irgendjemand dieses Dreckloch mieten würde.
Luis war kein Sauberkeitsfanatiker. In seinem Zimmer stapelten sich oft tagelang Dreckwäsche und benutztes Geschirr. Aber gegen das hier …
Es schüttelte ihn, als er daran dachte. Mama war erstmal mit putzen beschäftigt gewesen. Und er musste auf Anna aufpassen. Wie eigentlich immer.
Wenn die Bruchbude wenigstens am Meer gewesen wäre. Nope, das Scheißteil stand am A… der Welt. Ringsrum Wiesen, Felder und ein kleiner Wald. Der gehörte zur Hälfte Kroatien und zur Hälfte zu Slowenien.

„Unberührte Natur“, hatte Mama daheim geschwärmt. „Ein Eldorado für Kinder.“ Da hätten bei Luis sämtliche Alarmglocken läuten sollen. ‚Eldorado‘ hatte er allerdings erstmal googlen müssen.
Er und Anna hatten in einem Minizelt geschlafen. Da Anna Angst gehabt hatte, war sie zu ihm in den Schlafsack gekrochen. Mit samt ihrem Plüschvieh. Das legte sie praktisch niemals ab. Nur kurz, als Mama es flicken musste, weil es einen Riss bekommen hatte. Kein Wunder, schleppte Anna das Stofftier auch überall mit.
Als wüsste sie, dass er gerade an sie dachte, schob sich ihre kleine Hand in seine. Sie musste sich weit aus dem Kindersitz beugen, damit sie zu ihm hinkam. Er seufzte, ließ es aber geschehen. „Ich muss Pipi“, sagte sie leise in die Dunkelheit hinein.
Luis nahm die EarPods heraus und tippte Mama auf die Schulter. „Was denn?“, brummte sie verschlafen.
„Anna muss mal.“
„Da muss sie warten, bis wir über der Grenze sind“, erklärte Mike.
„Da war aber gerade ein Schild“, widersprach Luis. „Da kommt gleich ein Parkplatz.“
„Nach der Grenze“, beharrte Mike.
Anna begann auf dem Kindersitz hin-und herzurutschen.
„Ich muss Pipi“, quengelte sie. „Gaaanz dringend.“
„Wir sind gleich über der Grenze, mein Schatz“, sagte Mama. „Zwick halt `zamm.“
Luis schnaubte. So ein blöder Tipp für eine Vierjährige.
Mike drosselte das Tempo. Er war Luis total unsympathisch, aber wenigstens hielt er sich an das Tempolimit. Langsam rollte der Wagen an den hell erleuchteten Grenzübergang. Bei der Hinfahrt hatte er die Grenzkontrolle verschlafen.
Ein Typ in Uniform ließ sich die Ausweise zeigen.

Mama beugte sich über Mikes Beine und sagte: „Könnten Sie sich bitte beeilen. Meine Kleine muss dringend Pipi.“ Sie lachte albern.
„Nix zu verzollen?“, wollte der Polizist wissen und beugte sich hinunter, sodass er ins Auto schauen konnte.
„Sind Sie schon mal mit Kindern in den Urlaub gefahren?“, fragte Mama. „Egal, ob man drei Tage oder zwei Wochen verreist, der Kofferraum ist immer voll.“
„Ich muss Pipi!“, beschwerte sich Anna. „Sofort!“
Sie durften weiterfahren. Mike stellte das Auto direkt unter einer Laterne vor dem Toilettenhäuschen ab. Mama stieg aus, schnallte Anna ab. „Hasi bleibt hier“, sagte sie bestimmt. „Du willst doch nicht, dass der ins Klo fällt.“
Anna schüttelte den Kopf, presste aber das Plüschtier fest an sich.
„Jetzt lass das verfickte Vieh hier und geh schon“, blaffte Mike. „Ich will heim.“
In Zeitlupe legte Anna Hasi in ihren Kindersitz und ging mit Mama zur Damentoilette. Langsam, als erwarte sie dort das Henkersbeil. Das hatte Luis erst im Geschichtsunterricht gehabt.
„Besser, du gehst auch“, befahl Mike. „Ich hab keinen Bock in einer halben Stunde wieder anzuhalten.“
„Ich muss nicht.“
„Du gehst.“
Luis zuckte die Achseln und stieg aus.

Hier war die Stunde um.

Er war bereits einige Meter vom Wagen entfernt, als er sich umdrehte. Mike suchte anscheinend etwas auf der Rückbank. Vielleicht hatte er Hunger oder Durst. Auf dem Boden unter Annas Kindersitz stand die kleine Kühltasche. Ein weiteres Auto hielt vor dem Toilettenhäuschen. Ein Mann stieg aus, streckte sich, bleib abwartend an den Wagen gelehnt stehen.
Luis wusste nicht warum, aber er ging zum Auto zurück. Eben stieg Mike aus. Luis stutzte. Mike hielt Hasi in der Hand. Was hatte Anna vorhin gesagt? Hasi hatte zugenommen. Blitzschnell riss er Mike das Kuscheltier aus der Hand und spurtete in Richtung der Grenzkontrolle. Mike rannte nun auch, schrie ihm Schimpfwörter hinterher, von denen Luis einige nicht kannte. Und er kannte eine Menge. Auch, wenn er die daheim nie sagte. Wegen Anna.
Einer der Polizisten lief ihm entgegen. „Alles in Ordnung?“, fragte er.
Mike blieb schwer schnaufend neben Luis stehen, packte ihn am Arm. „Los, komm zurück. Was machst du denn für Blödsinn. Entschuldigen Sie“, er zuckte die Achsel und grinste schmierig, „Kinder halt.“
Luis schüttelte die Hand ab und brachte etwas Abstand zwischen sich und Mike. Er drehte sich zum Polizisten und streckte ihm Hasi entgegen. „Hier. Ich glaub, Sie sollten sich die Füllung von dem Plüschtier mal anschauen.“
„Fuck!“, fauchte Mike und hob die Hand.
Luis zuckte, aber der Polizist war schneller. Mit einer raschen Bewegung drehte er Mike den Arm auf den Rücken.
„Das ist mein Hasi“, rief Anna. Wo kamen die denn plötzlich her. „Hasi gehört mir.“
Der Polizist nickte, rief einige Befehle. Eine Polizistin erschien. Mit leiser Stimme wurde ihnen die Situation erklärt. Die Polizistin ging vor Anna in die Hocke. „Magst du mal mit mir auf die Wache kommen? Es gibt bestimmt Limo und ein paar Kekse. Und dann schau ich mir Hasis Bauch an. Ich glaube, der hat Bauchweh.“
„Und du kannst ihm helfen?“ Anna sah sie zweifelnd an.
„Ganz bestimmt.“
„Aber Luis kommt mit.“
Die Polizistin drehte sich zu ihm um. „Du bist der Bruder?“
Luis nickte.
„Klar kommt der Luis mit.“
Mama legte ihm die Hand auf die Schulter. „Was hast du getan?“, flüsterte sie.
Er verschränkte die Arme vor der Brust, hatte ein komisches Gefühl im Bauch. Fast, wie wenn man beim Handball den Ball in den Magen bekommt.
„Du“, sagte die Polizistin zu Anna, „hast einen ganz tollen Bruder. Der hat alles richtig gemacht. Da kannst du echt stolz drauf sein.“






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#2

RE: SGZ 25: Der Bruder

in Die Geschichten der Woche 20.06.2021 15:19
von Bree • Federlibelle | 4.187 Beiträge | 16674 Punkte

Wow, liebe @Doro

das wurde ja richtig spannend! Ich hab mit Luis mitgefiebert und bin nur so über die Zeilen geflogen. Echt gut gemacht. Der Widerling Mike kam auch so schon unsympathisch genug rüber, ich hätte ihm aber wahrscheinlich noch irgendwas angehängt, eine Äußerlichkeit wie eng zusammenstehende Augen oder einen harten Zug um den Mund beim Lächeln. Oder eine Angewohnheit, wie Augenzucken oder Knöchelknacken.
Schlimm fand ich am Ende das Verhalten der Mutter, die automatisch davon ausging, Luis hätte irgendwas angestellt. Hoffentlich werden ihr bald die Augen geöffnet.

Hat mir richtig gut gefallen. Über zwei Kleinigkeiten bin ich trotzdem gestolpert:

Zitat von Doro im Beitrag #1
Mit samt ihrem Plüschvieh. Das legte sie praktisch niemals ab. Nur kurz, als Mama es flicken musste, weil es einen Riss bekommen hatte. Kein Wunder, schleppte Anna das Stofftier auch überall mit.

Das hat wiederholenden Charakter, finde ich. Wie wäre es so?

Zitat
Nur kurz, als Mama es flicken musste, weil es von der Herumschlepperei einen Riss bekommen hatte.



Zitat von Doro im Beitrag #1
Luis schüttelte die Hand ab und brachte etwas Abstand zwischen sich und Mike.

Das klingt zu einfach. Ich weiß nicht genau, wie alt Luis ist, aber ich tippe auf ca. 10 Jahre. Es dürfte nicht so leicht für ihn sein, Mikes Hand abzuschütteln. Der will unbedingt verhindern, dass Luis ihn verrät, also packt er bestimmt entsprechend fest zu. Wahrscheinlicher wäre es, dass Luis sich vergeblich wehrt und dem Polizisten das Stofftier rasch zuwirft. Und statt: "Ich glaube, Sie sollten sich die Füllung von dem Plüschtier mal anschauen" schwebt mir eher etwas vor wie: "Ich glaub, er hat da drin was versteckt!" Mit entsprechender Dringlichkeit in der Stimme und etwas Angst in den Augen würde jeder Polizist aufmerksam werden. Vielleicht noch ein "Lass mich los! Du tust mir weh!" in Mikes Richtung und eine passende Reaktion von Mike ... Das würde noch für Extra-Spannung sorgen.

So genug gemäkelt. Tolle Story, trotz meiner Anmerkungen. Sehr gern gelesen!

LG
Bree


Der Kriminalschriftsteller ist eine Spinne, die die Fliege bereits hat, bevor sie das Netz um sie herum webt.
(Sir Arthur Conan Doyle)

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Alles über meine Bücher & mich findet ihr auf meiner Website: www.brittabendixen.de
Einen eigenen Youtube-Kanal habe ich auch. Dort lese ich einige meine Geschichten.
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#3

RE: SGZ 25: Der Bruder

in Die Geschichten der Woche 20.06.2021 16:23
von Doro • Federlibelle | 2.270 Beiträge | 8898 Punkte

Liebe @Bree ,

danke fürs Feedback und die Anmerkungen.

Zitat von Bree im Beitrag #2
Schlimm fand ich am Ende das Verhalten der Mutter, die automatisch davon ausging, Luis hätte irgendwas angestellt.
Neulich bin ich beim Zappen bei einer Doku hängengeblieben. Eigentlich ging es um die psychischen Probleme von Kindern während der Coronakrise. Da war eine Mutter, die hatte 2 eigentlich pflegeleichte Kinder und war aber trotzdem total überfordert. Der ältere Junge blieb dabei auf der Strecke. (Komischerweise glauben Mütter von Kindern, die oft Mist bauen, meistens, sie hätten Engel daheim.)
Ja, ich dachte auch, dass Luis so 9 oder 10 Jahre alt ist.


Zitat von Bree im Beitrag #2
Nur kurz, als Mama es flicken musste, weil es von der Herumschlepperei einen Riss bekommen hatte.
Viel besser, habs geändert.


Den Schluss sehe ich mir auch noch mal an.

Als ich das Wort gelesen habe, dachte ich kurz 'o gott'. Dann hab ich es auf einen Zettel geschrieben, wollte mir eigentlich Wörter notieren, die mir spontan dazu einfallen. Musste ich aber gar nicht, die Geschichte war plötzlich da.



LG
Doro


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#4

RE: SGZ 25: Der Bruder

in Die Geschichten der Woche 20.06.2021 18:59
von Beate W. • Forums-Schmetterling | 134 Beiträge | 368 Punkte

Mir ging es ähnlich wie Bree. Ich habe mit Luis mitgefiebert und war ehrlich erleichtert, als er schließlich sicher bei einer Polizistin gelandet war, die ihn ernst nimmt ...

Noch eine eher off-topische Bemerkung zu deinem Text: Du hast offenbar ein Händchen dafür, in deinen SGZ-Geschichten Themen aufzufangen, die auch etwas mit mir persönlich zu tun haben. Ich habe beruflich oft mit Kindern zu tun, die schon in jungen Jahren viel zu viel Verantwortung (für ihre Eltern oder Geschwister) übernehmen müssen. Mir gefällt die Ambivalenz zwischen genervter Flapsigkeit und Fürsorglichkeit, mit der du die Reaktion von Luis auf seine kleine Schwester schilderst, sehr gut.

Danke für den Lesespaß.


Doro hat sich bedankt!
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#5

RE: SGZ 25: Der Bruder

in Die Geschichten der Woche 20.06.2021 21:39
von Herbert Glaser • Federlibelle | 664 Beiträge | 1233 Punkte

Hallo Doro,

deine Geschichte gefällt mir ausgesprochen gut.

Einen wirklich "netten" Bekannten hat sich Mama da geangelt.

Mir ist es so ergangen wie Bree, die Reaktion der Mutter am Ende hat mich gestört,.

Du solltest die Stelle aber auf keinen Fall ändern, schließlich ist es durchaus realistisch, dass sich Menschen so verhalten, wenn sie nicht glauben möchten, dass ein "geliebter" Mensch sich so daneben benimmt.

Noch eine Anmerkung: In dem Satz "Mama war erstmal mit putzen beschäftigt gewesen." müsste meiner Meinung nach "Putzen" groß geschrieben werden.

Ansonsten eine gelungene Gerschichte!

Viele Grüße

Herbert


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zuletzt bearbeitet 20.06.2021 21:40 | nach oben springen

#6

RE: SGZ 25: Der Bruder

in Die Geschichten der Woche 21.06.2021 10:02
von Doro • Federlibelle | 2.270 Beiträge | 8898 Punkte

Hallo @Herbert Glaser ,

danke fürs Feedback.

Zitat von Herbert Glaser im Beitrag #5
Noch eine Anmerkung: In dem Satz "Mama war erstmal mit putzen beschäftigt gewesen." müsste meiner Meinung nach "Putzen" groß geschrieben werden.
Stimmt. Danke für den Hinweis.

Zitat von Herbert Glaser im Beitrag #5
Mir ist es so ergangen wie Bree, die Reaktion der Mutter am Ende hat mich gestört,.
Ja, mich auch. Da würde man sie am liebsten schütteln.

Eine gute Freundin wurde von ihrem Vater jahrelang als Kind sexuell missbraucht. Sie hat es der Mutter erzählt, aber die meinte, sie solle keine Lügen verbreiten. Wie kann man das seinem Kind antun?

LG
Doro





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#7

RE: SGZ 25: Der Bruder

in Die Geschichten der Woche 21.06.2021 10:07
von Doro • Federlibelle | 2.270 Beiträge | 8898 Punkte

Liebe @Beate W. ,

danke fürs Feedback.

Zitat von Beate W. im Beitrag #4
Mir gefällt die Ambivalenz zwischen genervter Flapsigkeit und Fürsorglichkeit, mit der du die Reaktion von Luis auf seine kleine Schwester schilderst, sehr gut.
Das war bzw. ist bei unseren Kindern auch so. Sie sind oft voneinander genervt und jeder (ich hab 3 Kinder) erklärt mir, wie toll es doch wäre, Einzelkind zu sein, aber wenns drauf ankommt, dann halten sie zusammen.

Ich hatte im Frühjahr eine Fortbildung. Es ging um das Erkennen von Kindesmisshandlung und wie man sich als Gruppenleiterin richtig verhält. Die Dame, die den Vortrag gehalten hat, hat ein paar Sachen erzählt. Unglaublich, was manche Eltern ihren Kindern antun. Manche auch, indem sie eben nichts tun.

LG
Doro


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#8

RE: SGZ 25: Der Bruder

in Die Geschichten der Woche 21.06.2021 19:40
von Gini • Federlibelle | 1.765 Beiträge | 3609 Punkte

@Doro
Ganz schön spannend deine Geschichte. Was für ein Ekel dieser Freund der Mutter. Aber wenn man verliebt ist,
kann man sich leicht blenden lassen. Supertoller Bruder und auch sehr fürsorglich.
Meine Tochter war auch immer sehr für ihren Bruder da. Jetzt, seid sie Erwachsen sind, ist ihr Verhältnis leider
nicht mehr so dolle. Verschiedene Einstellung zu Erziehung bei ihren Kindern u.s.w.
Das Verhalten der Mutter ist glaube ich nicht so ungewöhnlich. Wenn der Junge vielleicht öfter mal Lausbubenstreiche macht,
denkt man gleich an das schlimmste. Bestimmt hat sie es nicht böse gemeint.

Zitat von Doro im Beitrag #7
Manche auch, indem sie eben nichts tun.

Das ist immer so eine Sache. Mein Vater war sehr jähzornig und hat meine Schwester und mich oft geschlagen.
Ich weiß auch nicht, warum meine Mutter da nicht eingeschritten ist.


Gedanken sind nicht stets parat,/ Man schreibt auch, wenn man keine hat.

Wilhelm Busch (1832-1908)
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