An Aus
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RE: Unser Adventskalender 2025
in Adventskalender 07.12.2025 13:36von Bree • Federlibelle | 6.084 Beiträge | 26881 Punkte
Liebe @Carlotta Lila
Zitat von Carlotta Lila im Beitrag #58
ich kann den 4.12. leider nicht öffnen. Da steht, der Tag ist noch nicht gekommen ..
Als ich das las, habe ich mich erst gewundert, doch als dann @Gini schrieb:
Zitat von Gini im Beitrag #60
es gibt noch eine zweite Tür mit Nr.4. Die funzt. Die andere 4 kann ich auch nicht öffnen.
ahnte, ich was los ist. Natürlich gibt es nur eine Tür mit der 4. Die andere (erste Reihe rechts) ist die 14, doch die weiße 1 verschwindet in dem hellen Hintergrund. Deshalb konntest du diese Tür nicht öffnen. Also: einfach weiter runterscrollen!
LG
Bree
Der Kriminalschriftsteller ist eine Spinne, die die Fliege bereits hat, bevor sie das Netz um sie herum webt.
(Sir Arthur Conan Doyle)

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RE: Unser Adventskalender 2025
in Adventskalender 07.12.2025 13:58von johanna • Federlibelle | 771 Beiträge | 3919 Punkte
der heutige Tag im Adventskalender ist wunderschön und liest sich sehr "heimelig" @Yggdrasil . Danke f+ür diesen Schupps in die erste und längste Vergangenheit.
Wahrheit kommt ohne viele Worte aus
RE: Unser Adventskalender 2025
in Adventskalender 07.12.2025 14:35von Carlotta Lila • Federlibelle | 2.486 Beiträge | 11369 Punkte
Hallo @Bree, @Gini,
ich hab' die zweite Tür Nummer vier, yesss
mit deinen Zeilen, Gini
NikolausHeiliger MannBischof von MyraSchutzpatron von den SeefahrernWundertäter
Sehr interessant - der Ort Myra liegt doch in der Türkei und ich glaub' ich war dort schon! Wie bist du denn auf den interessanten Bischof gekommen, Gini?
LG
C Lila
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Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sicherste Weg zum Erfolg ist immer, es noch einmal zu versuchen.
Thomas Alva Edison
RE: Unser Adventskalender 2025
in Adventskalender 07.12.2025 14:49von johanna • Federlibelle | 771 Beiträge | 3919 Punkte
Sankt Martin war Bischof von Tours und wurde um 316 in Sabaria, dem heutigen Szombathely in Ungarn, geboren und starb am 8. November 397 in Candes bei Tours in Frankreich.
Sankt Martin wird von an folgenden Tagen gefeiert:
katholisch und evangelisch: 11. November
orthodox: 13. November, 12. Oktober
Seine Attribute - Darstellungsarten und -mittel sind:
als römischer Reiter, Bettler, Mantel, Gans
Er ist Patron
von Frankreich, des Kantons Schwyz, des Burgenlands; der Soldaten, Kavalleristen und Reiter, Huf- und Waffenschmiede, Weber, Gerber, Schneider, Gürtel-, Handschuh- und Hutmacher, Ausrufer, Hoteliers und Gastwirte, Reisenden, Armen, Bettler, Bürstenbinder, Flüchtlinge, Gefangenen, Hirten, Böttcher, Winzer, Müller; der Abstinenzler; der Gänse; gegen Ausschlag, Schlangenbiss und Rotlauf; für Gedeihen der Feldfrüchte.
Zu St. Martin passt auch der Irische Weihnachtssegen:
Nicht, dass jedes Leid Dich verschonen möge,
noch dass Dein zukünftiger Weg stets Rosen trage,
keine bittere Träne über deine Wange komme,
und dass kein Schmerz Dich quäle,
nein, dies alles wünsche ich Dir nicht.
Sondern:
Dass dankbar Du allezeit bewahrst
die Erinnerung an gute Tage,
dass mutig Du gehst durch alle Prüfungen,
auch wenn das Kreuz auf Deinen Schultern lastet,
auch wenn das Licht der Hoffnung schwindet.
Was ich dir wünsche:
dass jede Gabe Gottes in dir wachse,
dass einen Freund du hast,
der deiner Freundschaft wert.
Und dass in Freud und Leid
das Lächeln des Mensch gewordenen Gotteskindes
Dich begleiten möge.
Schöner Advent….
Nach oben
Wahrheit kommt ohne viele Worte aus
RE: Unser Adventskalender 2025
in Adventskalender 07.12.2025 15:17von Gini • Federlibelle | 2.567 Beiträge | 5817 Punkte
Zitat von Carlotta Lila im Beitrag #63
Wie bist du denn auf den interessanten Bischof gekommen, Gini?
Das kann ich dir sagen. Bei meiner Sterbebegleitung lese ich der Dame, "Die Nikolauslegende" vor.
Dort steht es geschrieben, dass Nikolaus der Bischof von Mara war. Und ja, es liegt in der Türkei.
Gedanken sind nicht stets parat, Man schreibt auch, wenn man keine hat.
Wilhelm Busch (1832-1908)
RE: Unser Adventskalender 2025
in Adventskalender 08.12.2025 19:24von moriazwo • Federlibelle | 700 Beiträge | 2443 Punkte
Ich weiß nicht mehr, in welchem Beitrag es stand, aber offenbar haben manche Mitglieder noch immer das Problem, bei längeren Texten die letzten Zeilen zu lesen, obwohl inzwischen ein Scrollbalken eingefügt worden ist.
Verstehen kann ich das auch nicht, aber beim Herumprobieren stieß ich auf kuriose Unterschiede bei den Browsern Firefox und Chrome. Während Chrome alles wie gewünscht darstellt, zickt Firefox herum. Zwar wird auch hier der Scrollbalken angezeigt, aber die letzten Zeilen gehen oftmals unter.
Ich kann daher nur empfehlen, zumindest temporär - wenn man ansonsten den Firefox präferiert - auch Chrome zu nutzen.
Zitat von Gini
aber dieses < br> bleibt hinter jeder Zeile?
Der HTML-Tag < br> bewirkt eine Zeilenschaltung. Willst du einen Absatz, setze ihn einfach 2x hintereinander. Wenn du aber einen Absatz als Fließtext schreibst, brauchst du den Tag erst am Ende des Absatzes zu setzen.
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"Kein Besitz macht Freude, wenn der Freund fehlt, mit dem man ihn genießen kann."
- Lucius Annaeus Seneca -
(ca. 4 v. Chr - 65 n. Chr.), römischer Politiker, Rhetoriker, Philosoph und Schriftsteller)
RE: Unser Adventskalender 2025
in Adventskalender 08.12.2025 23:25von Carlotta Lila • Federlibelle | 2.486 Beiträge | 11369 Punkte
Türchen zum 8.Dezember
Liebe @Jana, na jetzt bin ich ja sehr neugierig, worauf die Geschichte mit dem empörten Wichtel hinausläuft!
Liebe Grüße
Carlotta Lila
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RE: Unser Adventskalender 2025
in Adventskalender 09.12.2025 03:24von Sturmruhe • Federlibelle | 2.928 Beiträge | 15427 Punkte
@moriazwo
Ich nutze nur Chrome und habe dennoch das Problem, dass der Scrollbalken nicht angezeigt wird und die letzten Zeilen abgeschnitten sind. Ich nutze mittlerweile mein Handy, da wird der gesamte Text dargestellt.
Das heißt ... Heute gibt es einen Scrollbalken, auch auf dem Laptop, der ist aber kürzer als der Gesamttext. Der Text endet bei mir hier:
Zitat
Naja nicht so richtig. Aber wenn ich in eurem tollen Wichtelhaus bin, kann ich durch die Wand nach draußen. Vielleicht kann ich heute Nacht hierbleiben und ihm von hier aus ein magisches Zeichen geben.
Auf dem Handy wird er jedoch komplett dargestellt.
LG Marion
„Wir sind das, was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist daher keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.“
Aristoteles
RE: Unser Adventskalender 2025
in Adventskalender 09.12.2025 04:42von Sturmruhe • Federlibelle | 2.928 Beiträge | 15427 Punkte
Eine Wichtelgeschichte, genau richtig, um sie kleinen Kindern am Heiligabend vor der Bescherung vorzulesen - aber auch mich hat sie gut unterhalten, liebe @Jana88.
Liebe Grüße
Marion
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Aristoteles
RE: Unser Adventskalender 2025
in Adventskalender 09.12.2025 14:42von Bree • Federlibelle | 6.084 Beiträge | 26881 Punkte
Lieber @Yggdrasil
eine schöne, idyllische Weihnachtsszene hast du beschrieben. Besonders schön finde ich die Details, die du einfließen lässt, und die einem ein gutes Bild davon vermitteln, wie man früher das Fest beging, besonders, wenn nicht viel zur Verfügung stand.
Liebe @Jana88
deine Wichtelstory ist goldig. Ich bin sicher nicht die Einzige, die es mag, wenn Wesen auftauchen, die es vielleicht gibt oder auch nicht.
Wieso die Anführungszeichen nicht angezeigt werden, ist mir ein Rätsel. Der Kalender leidet eindeutig unter Kinderkrankheiten ...![]()
Auch bei mir war (@moriazwo - ich nutze Chrome) nicht der gesamte Text zu sehen. Aber ich habe ihn ja in meinen Mails und stelle die gesamte Geschichte in einem gesonderten Beitrag hier rein, für die, die alles ohne Störung lesen möchten. Es lohnt sich auf jeden Fall!
LG
Bree
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RE: Unser Adventskalender 2025
in Adventskalender 09.12.2025 14:47von Bree • Federlibelle | 6.084 Beiträge | 26881 Punkte
So, für alle, die Janas Geschichte nicht ganz lesen konnten, hier beide vollständigen Teile am Stück. Die kursiven Teile jeweils am Ende waren bei mir nicht zu sehen, vermutlich geht es einigen von euch genauso.
DER VERGESSENE WICHTEL – VON JANA88
Max und Paula waren schon seit über zwanzig Tagen schrecklich nervös. Jeden Tag standen sie schon im Morgengrauen auf, um eines der kleinen Türchen am Adventskalender zu öffnen. Immer versteckte sich eine kleine Überraschung dahinter.
Sie liefen heute um die Wette die Treppe herunter, um zuerst am Kalender zu sein.
Max schrie laut auf: „Wow, guck mal, Paula. Das ist genau das Auto, was mir noch fehlt.“
Paula zog einen Hut für ihre Barbie aus dem kleinen Fach.
Jetzt war nur noch eine Tür übrig. Morgen war endlich Heiligabend.
Paula ging in eine Ecke des Wohnzimmers und bückte sich. Da an der Wand gab es eine winzige rote Tür, einen Briefkasten, sogar eine Fußmatte und kleine Stiefel. Sie hoffte, dass dahinter ein Wichtel oder eine Fee gemütlich lebte, schließlich hat sie es extra liebevoll hergerichtet.
„Hallo“, flüsterte sie. „Ich hoffe, du schläfst gut. Morgen ist Weihnachten. Bitte bleib gern auch nach Weihnachten hier wohnen. Ich hab dich lieb.“ Sie schlich wieder von der Tür weg, um niemanden zu wecken.
Als sie sich umdrehte, stand Max vor ihr. „Na, sprichst du wieder mit dem Wichtel? Oder der Fee? Oder was auch immer du da vermutest? Du bist so ein Baby. Sowas gibt es gar nicht.“
„Du hast doch keine Ahnung. Der Wichtel fühlt sich total wohl bei mir.“
Sie hatte Tränen in den Augen, war stinkwütend. Er würde schon sehen, was er davon hatte, wenn er keine Geschenke unter dem Baum fand. Sie spielten noch eine Weile und am Abend guckten alle zusammen einen Weihnachtsfilm.
Am 24. Dezember stand Paula schon früh auf und schlich in das Schlafzimmer ihrer Eltern. Sie tickte ihre Mutter an, die sich langsam zu ihr umdrehte. „Hey, mein Schatz, was gibt es denn?“
„Ich kann nicht mehr schlafen. Können wir aufstehen?“
Die Mutter schlug die Augen ein bisschen auf: „Es ist doch noch nicht einmal sechs Uhr. Spiel am besten leise in deinem Zimmer. Ich würde furchtbar gern noch ein bisschen schlafen.“
Und so machte Paula es. Sie spielte mit ihren Puppen, bis sie hörte, wie ihre Eltern aufstanden. Max schlief wie immer ewig lang. Und das heute.
Der Tag verging sehr zäh und langsam. Mama kümmerte sich um den Weihnachtsbraten, Max tippte immerzu auf seinem Handy und Papa schlug vor, einen Weihnachtsfilm zu gucken. Schon wieder? Oh, man, der Tag wollte einfach nicht vergehen. Warum konnte der Weihnachtsmann nicht schon mittags kommen?
Paula lag auf dem Sofa und starrte auf den Fernsehbildschirm. Ob sie den Barbie Krankenwagen bekam? Der Tag konnte doch unmöglich so viel länger sein als jeder andere. So langsam wurde es dunkel, aber der Weihnachtsmann kam wie immer erst nach dem Abendessen. Und wie immer hatte Paula keinen Hunger.
Der Tisch wurde abgedeckt und ein abendlicher Spaziergang gemacht. Und dann – endlich – kamen sie wieder zuhause an. Jetzt kam ihr der Tannenbaum noch viel festlicher vor als am Nachmittag und sie zog langsam Schuhe und Mantel aus. Zu viert sangen sie ein Weihnachtslied und packten nach und nach die Geschenke aus.
Max lief in die Einfahrt, um sein ferngesteuertes Auto auszuprobieren und Paula packte all die Zubehör-Teile zum Krankenwagen aus. Sie war erleichtert, denn den hatte sie sich so sehr gewünscht. „So, langsam müssen die Verpackungen entsorgt werden und ab ins Bett.“ Max und Paula sammelten Papier um Papier ein. Ihre Mutter war gnadenlos. Noch am selben Abend wollte sie es festlich aufgeräumt haben.
Paula starrte zum Baumständer. „Max! Max, komm mal. Was liegt denn da?“
Max kroch unter den Baum und murmelte: „Irgend so ein Dekozeug, glaub ich.“
„Nein, guck noch mal ganz genau hin. Das bewegt sich.“ Und tatsächlich. Das Ding drehte sich hin und her. Paula streckte die Hand aus und tickte es an. „Uh, das ist ganz warm.“
Es hörte auf, sich zu bewegen. Dafür schlug es jetzt die Augen auf.
Paula wich kurz zurück und Max sagte: „Oh.“
Der Kleine stand auf und sah ganz niedlich aus mit seiner langen Zipfelmütze und der gestreiften Hose.
Er blickte die beiden an: „Ich bin Snorre, und wer seid ihr?“
Max legte einen Finger auf den Mund. „Pst, leise. Nicht, dass unsere Eltern dich hören.“
„Ach, keine Angst.“ Er winkte ab. „Die Erwachsenen können mit Magie und Wichteln nichts anfangen. Die können mich nicht hören. Aber warum seid ihr hier? Wo ist mein Boss?“
Paula kroch tiefer unter den Weihnachtsbaum. „Wen meinst du?“
Der kleine Mann machte ein empörtes Gesicht. „Na, wen meine ich wohl? Wer ist der Boss von einem Wichtel? Habt ihr eure Geschenke schon?“
„Aber klar. Dein Boss war wieder sehr großzügig zu uns.“
„Oh weia. Dann … nein. Ich muss eingeschlafen sein. Und …. Und … er hat mich einfach vergessen.“ Er stapfte unter dem Baum von links nach rechts und wieder zurück.
Zweiter Teil
„So, Kinder, jetzt aber ab ins Bett. Spielen könnt ihr morgen wieder.“
„Schnell. Komm auf meine Hand.“ Paula streckte sie ihm entgegen. Er sprang darauf, so federleicht, und sie versteckte ihn hinter ihrem Rücken, als sie ihren Eltern einen Gute-Nacht-Kuss gab.
Oben im Zimmer setzte sie ihn vor der Wichteltür auf den Boden ab. „Guck mal, die hab ich selbst dekoriert. Und jetzt kannst du da einziehen.“ Paula strahlte. Endlich hatte sie einen ganz echten Wichtel.
Aber der guckte nicht so glücklich wie sie es erwartet hatte. „Das ist sehr lieb von dir. Aber weißt du, ich gehöre zum engsten Kreis des Weihnachtsmanns. Er braucht mich. Wir müssen die Weihnachtswerkstatt wieder auf Vordermann bringen, bevor die Rentiere in ihre Sommerquartiere gehen. Es gibt so viel zu tun. Ich war so unglaublich erschöpft von den Vorbereitungen, dass ich bei dir einfach eingeschlafen bin. Einem guten Wichtel wäre das niemals passiert. Ich bin eine Niete.“
Er ließ den Kopf hängen. „Wie komme ich denn jetzt zurück in die Weihnachtswelt?“
Max kam jetzt aus einer dunklen Ecke zu ihnen. „Wir müssen deinem Boss eine Nachricht schicken.“
„Du Blödmann, mach dich nicht lustig. Du denkst doch sogar, es gibt ihn gar nicht“, entrüstete sich Paula.
„Was? Du glaubst nicht an ihn? Wo bin ich hier nur gelandet? Und warum hat er dir überhaupt was geschenkt?“
Der kleine Mann stemmte die Hände in die Seiten und Max musste schmunzeln. „Jetzt beruhig dich mal. Ich hab nicht an ihn geglaubt, aber jetzt weiß ich doch, dass es auch Wichtel gibt. Es muss also auch ihn geben. Hat eure Poststation noch geöffnet?“
„Nein, heute gehen die Aufräumarbeiten los. Briefe kommen erst nächstes Jahr wieder an.“
Paula lief im Zimmer auf und ab. Der kleine Snorre betrachtete sie dabei. „Sagt mal, wie ist es denn in eurem Wichtelhaus?“ Er blickte neugierig zu der rot geschmückten Tür.
„Keine Ahnung. Niemand darf die Tür öffnen, damit die Magie nicht verlorengeht. Aber du kannst gern reinschauen.“
Snorre strahlte übers ganze Gesicht, spazierte durch die Tür und verschwand irgendwo in der Wand.
Max flüsterte: „Wo ist er denn jetzt hin?“ Er kroch näher an die Tür.
„Nun bleib davon weg. Er fühlt sich doch bedrängt. Er will sich bestimmt in Ruhe umgucken. Aber wie schaffen wir es, dass er wieder zum Weihnachtsmann kommt?“
Max zuckte ratlos mit den Schultern.
Die kleine Tür öffnete sich und Snorre kam heraus. „Das ist furchtbar gemütlich da drinnen, wisst ihr das?“
„Nein, wie sollen wir das wissen? Also ich passe da nicht rein.“
Snorre lachte. Paula holte ein paar Lebkuchen und Snorre stürzte sich darauf. „Oh, super. Ich habe den ganzen Abend noch nichts gegessen.“ Und ruck zuck war der Teller leer. „Ah, das war gut. Danke.“
Paula grinste und Max guckte aus dem Fenster. „Ist er da draußen noch unterwegs?“
„Na klar, was denkst du denn? Die Nacht ist kurz und alle Kinder wollen doch Geschenke. Er wird bis morgen früh unterwegs sein und ich kann ihm nicht helfen.“
„Hast du denn eine Idee, wie du wieder zu ihm kommst?“
„Naja nicht so richtig. Aber wenn ich in eurem tollen Wichtelhaus bin, kann ich durch die Wand nach draußen. Vielleicht kann ich heute Nacht hierbleiben und ihm von hier aus ein magisches Zeichen geben.“
„Oh, ja, das ist doch toll. Und dann holt er dich ab?“
„Ich hoffe es so sehr. Einen Versuch ist es wert. Müsst ihr jetzt schlafen?“
Max sagte: „Also ich nicht, ich bin ja schon größer.“
Und Paula entgegnete: „Oh doch, wir sollen jetzt schlafen. Aber ich bin noch gar nicht müde.“
„Ok“, sagte Snorre. „Dann macht euch doch fertig fürs Bett und dann erzähle ich euch noch ein bisschen aus der Weihnachtswelt.“
So schnell waren die beiden noch nie fertig im Bad und wieder im Zimmer. Sie kuschelten sich in ihre Betten und Snorre erzählte ihnen von den Rentieren, der riesigen Werkstatt und vielen Schneemännern, die die Wichtel gern bauen.
Beide Kinder schliefen seelenruhig, als Snorre wieder in der Tür verschwand.
Am nächsten Morgen wälzte Paula sich hin und her. „Max“, flüsterte sie, und er drehte sich zu ihr um. „Ob Snorre noch da ist?“
Max riss die Augen auf. „Hast du etwa das gleiche geträumt wie ich?“ Er setzte sich auf.
Gemeinsam starrten sie die Tür an der Wand an. Es konnte kein Traum gewesen sein. Und dann gingen sie zum Frühstück runter und ihr Vater setzte gerade die Kaffeetasse ab. „Guckt mal, der Weihnachtsmann hat euch noch was dagelassen.“, und deutete zur Terrassentür.
Da stand ein großer Wichtel, der wie von innen heraus leuchtete und glitzerte. Er sah genauso aus wie Snorre und ein Arm war zu einem Winken erhoben.
Also war der Weihnachtsmann wirklich da gewesen und hatte Snorre abgeholt. Max und Paula standen Arm in Arm vor dem Fenster und freuten sich, dem Wichtel geholfen zu haben.
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RE: Unser Adventskalender 2025
in Adventskalender 09.12.2025 21:09von moriazwo • Federlibelle | 700 Beiträge | 2443 Punkte
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RE: Unser Adventskalender 2025
in Adventskalender 10.12.2025 06:03von Sturmruhe • Federlibelle | 2.928 Beiträge | 15427 Punkte
@moriazwo
Ist vielleicht der für den Scrollingbalken eingegebene Wert in der Höhe zu niedrig? Bei mir endet der Balken hier:
Zitat
Geschenke nennen. Darin findet sich alles, was die Menschen so brauchen oder glauben, es zu benötigen. Sie tauschen diese
Ich habe gerade auch noch Bing ausprobiert, aber das hat keinen Unterschied gemacht. Also werde ich wohl wieder mein Handy nutzen, um herauszufinden, wie es weitergeht.
Trotzdem danke für deine Bemühungen, es kann so frustrierend sein, wenn man denkt, man hat es - und dann doch wieder nicht! Übrigens habe ich gelesen, dass dieses Problem mit dem Adventskalender nicht nur bei uns besteht, es beschweren sich auch andere Nutzer darüber, und das schon seit Jahren. Offenbar kümmert es bei Xobor niemanden, der Adventskalender ist ja nur einmal im Jahr relevant.
Liebe Grüße
Marion
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RE: Unser Adventskalender 2025
in Adventskalender 10.12.2025 06:50von Sturmruhe • Federlibelle | 2.928 Beiträge | 15427 Punkte
Liebe @Bree,
deine Mili-Geschichte ist super! Kopfkino pur! Doch dann hast du etwas Furchtbares getan: Du hast das L-Wort geschrieben! Was ich hier auf der Insel um die Weihnachtszeit herum so toll finde, ist die Tatsache, dass sich außer den Westlern niemand getriggert fühlt, Weihnachtslieder zu spielen - außer natürlich in den Supermärkten, wo die Westler Weihnachtszubehör und weihnachtliche Lebensmittel kaufen können. Tatsächlich gibt es auch ein paar Thais, die ihren Spaß an Glitzerschmuck und Lichterketten haben. Aber meistens sind das welche, die in ihrer Familie einen eingeheirateten Deutschen, Engländer oder Franzosen haben.
Diese Sachen (und Wein, Sekt und Schnaps für die Westler mit Heimweh) will man in den Läden natürlich verkaufen, dafür muss man die Leute hereinlocken - also gibt es Lichterketten, einen Weihnachtsbaum und es laufen auch Weihnachtslieder. Meistens die amerikanische Variante. In manchen Touristenrestaurants auch. Natürlich in den Hotels. Doch von diesen Orten halte ich mich sowieso so fern wie möglich. In den Supermärkten laufen die Weihnachtslieder zum Glück leise. Und niemals ... so gut wie niemals ... spielen sie das L-Lied. Last Christmas ... oh nein! Nun habe ich es im Ohr und kann nicht aufhören, es im inneren Loop laufen zu lassen. Danke DAfür!
Ich muss jedoch zugeben, dass auch ich Lichterketten an der Wand habe - allerdings hängen die da seit 12 Monaten, es war ein ziemlicher Aufwand, sie dort malerisch und weihnachtswirksam anzubringen. Warum sie also wieder abnehmen? Ich habe sie einfach während des restlichen Jahres ignoriert und seit dem 1. Advent leuchten sie wieder! Eigentlich ganz schön, bei uns ist es schließlich spätestens um 19 Uhr stockfinster. Und nicht nur im Dezember, das ganze Jahr über!
Weihnachtskekse habe ich auch gebacken und im Laufe der Woche aufgefuttert, heute wird eine neue Ladung fabriziert. Und einen Stollen werde ich auch gleich noch ansetzen. Das sind so weihnachtliche Traditionen, die ich beibehalten habe. Heiligabend gibt es ein - veganes - Festmahl. Ohne Kerzen, bei acht Katzen wäre das lebensgefährlich ... falls ich einschlafe, während sie brennen.
Die Lichterkette tut's auch und ist sicher. Das war's dann für mich mit Weihnachten.
Unabhängig vom L-Song ... deine Geschichte habe ich wirklich gern gelesen, auch wenn ich das letzte Drittel wieder übers Handy lesen musste. Aber dafür kannst du ja nichts, und auch sonst niemand von uns. Das ist halt die dunkle Seite der Xobor-Macht, mit der wir uns abfinden müssen, weil wir unser Forum ansonsten sehr lieben und behalten wollen.
Die Reaktion der Novulanerinnen am Ende der Geschichte spricht mir übrigens aus der Seele ...
Liebe Grüße
Marion
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