An Aus



#1

Quark - MamaQUALitäten

in Archiv 29.06.2024 23:52
von Sabrina Meinen • Federlibelle | 731 Beiträge | 2095 Punkte

MamaQUALitäten

"Mama?"
"Ja?" Große sechs Jahre alte Augen sehen mich an.
"Wozu brauchen wir das Q?"
Erwischt! Kinderfragen sind mein Endgegner. Ganz den üblichen Elternratgeberempfehlungen, will ich sie stets zur vollsten Zufriedenheit beantworten. Aber der Schwierigkeitsgrad ist inzwischen gestiegen. Wir sind weit aufgelevelt. Und meine elterlichen Qualitäten neigen sich dem Ende. Natürlich möchte auch ich mich als "mother of the year" qualifizieren.
Vielleicht sollte ich noch mal einen dieser Kurse machen. Der "Mein Kind soll gut durch die Schule kommen" von Quirina Weber könnte passen. Oder ich mache lieber den bei Quentin: "Elterliche Qualitäten in Bezug auf die Schule." oder so ähnlich.
Bescheuerte Titel. Aber der Mainstream ist sich nun mal einig. Je dööfer umso mehr Kohle wird verlangt und angeblich sind das dann auch die besten.
"Mama! Wie ist das denn nun mit dem Q? Wozu brauche ich das?"
Er hat mich erwischt.
"Damit du Worte wie Quantität oder Quantum oder Quäntchen schreiben kannst."
"Aber dann kann ich doch auch ein 'K' nehmen."
"Nee geht nicht. Dann klingt das ja blöd. Es hieße doch dann Kalle statt Qualle."
"Schreib ich halt ein 'u' dran. Muss ich doch sowieso."
"Ist aber nicht möglich. Die deutschen Rechtschreibregeln wollen das anders."
"Ich will die nicht lernen. Das ist kompliziert und eine Qual. Und Kinder dürfen nicht gequält werden."
Sofort schießt mir ein Gegensatz in meine Gedanken: Eine Mama mit Fragen quälen ist auch nicht erlaubt! Kleiner Querulant.
"Ich kanns doch nicht ändern. Wenn die Regel so sind, dann sind die so." Wärme kriecht meine Wangen entlang.
"Und wer kann die dann ändern?"
Ich schnaube und schiebe hinterher: "Wohl irgend so ein Quälgeist aus der Regierung."
"Aha. Und wie heißt der?"
Hilfe! Ich brauche eine Lösung.
„Ähm … Quincy.“
„Dem schreib ich einen Brief.“ Weg ist er.
Mehrere tiefe Atemzüge verlassen meine Lunge. Manchmal kann Mamasein qualvoll sein.
„Parce´que je veut un … quale … quelquechose … Quatsch mit Soße.“ Aha, die Dreizehnjährige versucht sich im Französischsprechen. Ihre quietschige Stimme klingt durch ihre zum Teil geöffnete Zimmertür.
Die Franzosen nutzen den Buchstaben `Q´ viel logischer als wir. Haben die überhaupt Worte mit K? „Mama?“ Mit einem Zettel in der einen Hand und einen Stift in der anderen kommt mein Sohn aus seinem Zimmer.
„Was ist denn mein kleiner Jonas?
„Ich bin nicht mehr klein! Ich brauch Wörter mit `Q´ die ich diesem Quälmann schreiben kann.“
„Qualm, Quantenphysik, Quellwasser, Quitte ...“
„Wie schreibt man dieses Quanta? Das zweite?“ Jonas schiebt mir seinen Zettel hin.
Nein, heute werde ich nicht Mama des Jahres: „Schreib doch Quadrant stattdessen?“
„Und wie geht das?“ Er überreicht mir auch seinen Stift.
„Gut, dann eben Quarz.“
„Siehst du Mama, du kannst diese Worte auch nicht schreiben.“ Der kleine Kerl blickt mich an, nickt und zuckt danach noch mit seinen Schultern,
„Doch, doch. Ich kann das. Ich schreibe dir den Brief.“
Ein Grinsen schleicht sich in Jonas Gesicht.
„Auf geht’s. Lieber Herr Quincy. Es ist für jeden Schüler eine Quälerei die Unterscheidung der Buchstaben `K´ und `Q´ zu lernen. Ich bitte sie daher, dass Sie das `Q´ aus unserem Alphabet streichen. Wir verlangen den Kindern schon sehr viel ab. Dann müssen wir sie nicht noch mit den Worten Querdenker, Querulant, Quadratur oder Qualitätszirkel nerven. Über eine schnelle Antwort Ihrerseits werde ich mich freuen. Ihr Jonas.“
„Und wohin soll der geschickt werden?“
„Nach Quedlinburg.“
Mein Sohn geht zu unserem Flurschrank und kommt mit einem Briefumschlag zurück.
„Wie schreibt man Quedlinburg?“
„Ach wir können den auch nach Querfurt schicken.“
„Erfurt? Das kann ich schreiben. Dort wohnt doch die Oma. Ob die den Quin... wie hieß der Quäler noch mal?“
„Quincy. Wir können sie gern anrufen und fragen.“ Yes! Das ist meine Chance, das Gespräch abzugeben.
Entsprechend seiner technisierten Generation zückt mein Junior sein quarzfarbenes Handy und ruft seine Oma Bertha Quednau an. Natürlich per Videochat. Zu meiner Zeit wären es bloß ein paar Sätze bei ICQ geworden.
„Oma? Kennst du den Quincy?“
„Hallo Jonas. Hallo Alina. Mandy? Habe ich schon gesehen. Aber die ist sehr alt. Wieso?“
Das Gesicht meiner Mama ist leider nicht auf dem Handydisplay zu sehen. Sie hat ihr Handy auf ihre quarzsandfarbene Bluse gerichtet.
„Mama, schieb mal dein Handy etwas höher.“ Unterstützend zeige ich mit meinem Zeigefinger nach oben. „Nach oben, nicht quer drehen.“
„Die Oma kann das nicht mehr. Die ist zu alt.“
„Wie geht ´n das mit der Quersumme noch mal?“ Neben mir taucht meine Tochter auf.
„Jolina hör auf mich auszuquetschen, frag das Internet.“ Damit sie uns nicht weiter stört, drücke ich ihr mein Tablett in die Hand.
„Aua Mama. Du hast mir die Haut eingequetscht.“ Aufeinander gepresste Lippen mit zusammen gekniffenen Augen schicken mir einen Tadel.
„Ich seh keine Quetschung.“ Per Handbewegung quittiere ich ihre Übertreibung.
„Wirst du morgen sehen. Dann ist die quadratmeilengroß!“ Mein Tablett an ihren Körper gepresst, dreht sich Jolina rum und geht in ihr Zimmer. Wahrscheinlich habe ich einen Fehler gemacht in dem ich ihr mein Tablett überlassen habe. Die Quittung kommt bestimmt noch. Hoffentlich hält sie sich wenigstens an die Nettiquette.
„Quittenmarmelade?“ Jep, meine Mama hat ihr Hörgerät nicht drinnen.
„Oma, du musst das Handy lauter stellen.“ Jonas Stimme bekommt eine Lautstärke, die ohne Handy, die 200 Kilometer Distanz zu meiner Mama Bertha überqueren kann.
„Mama, mach mal den Benno an.“ Mamas Benno ist ein Lautsprecher von BENQ. Aber ihre Augen sind schon so leistungsreduziert, dass sie das Q als O sieht.
„Hörst du mich jetzt Oma?“
„Was gibt’s mein Kleiner?“
„Ich bin nicht klein! Oma, ich will einen Brief wegen dem `Q´schreiben.“
„Kuh? Welche Kuh?“ Kurz huscht das Gesicht meiner Mama auf den Bildschirm.
„Der Buchstabe.“ Ich kann leider nicht verhindern, dass meine Stimme in ein Zischen übergeht. Genervtheit hält mich im Griff.
„Oh, da kenne ich viele Wörter. Habe grade ein Gitterrätsel, bei dem es um Wörter mit `Q´ geht. Da steht quirlig, Quirl, Quintessenz und Quantum. Die anderen Worte habe ich schon eingetragen.“
Mir entfährt ein Seufzer. Dieses Rätsel hat Mama schon letzte Woche gelöst. Es wird wirklich schlimmer mit ihrem Gedächtnis.
„Oma! Oma! Ich wollte doch noch meinen Brief abschicken.“
Krachend fliegt eine Zimmertür auf. „Gequirlte Scheiße! Dein Akku ist am qualmen.“
„Was? Wieso qualmt der?“ Vorsichtig strecke ich meine Hand in Richtung meines Tabletts, welches meine Tochter mit spitzen Fingern zu mir hin hält.
„Was weiß ich denn was du mit deinem Quantencomputer machst.“
„Nein! Wenn das Teil hinüber ist, hab ich keins mehr. Ich kann erst wieder nächstes Quartal eines kaufen.“
„Ja, ja ich weiß. Du musst auf unsere familiären Quartalszahlen achten.“
„Alina? Habt ihr schon wieder das letzte Quäntchen Geld ausgegeben?“ Am liebsten würde ich jetzt durch das Tablett greifen und meiner Mama ihren BENQ-Lautsprecher um die Ohren hauen. „Zum Glück ist die Quantentheorie nur theoretisch und ich kann noch nicht durchs Tablett springen.“
Shit. Den letzten Satz wollte ich doch nur in meinem Kopf formulieren.
„Liebes, Alina. Von dieser Quarantäne habe ich schon zu Corona-Zeiten nicht viel gehalten.“
Langsam bezweifel ich, dass es bei meiner Mutter nur an ihrem Gehör liegt. Vielleicht sind ihre Querbalken da oben morsch geworden.
„Nimm besser dein Handy Jolina.“ In meinen Gedanken tauchen tausend Ideen für Achtsamkeitsübungen auf.
„Geht nicht. Da chatte ich schon mit Joaquin.“
„Aber da fällt mir was ein. Alina, hast du es schon gehört? Deine alte Schulkameradin ist mit einer Frau zusammen. Die ist jetzt so eine Homo.“ Die Bluse meiner Mama bewegt sich auf Jonas Handy wild hin und her.
„Oma!“ Jolina schnalzt mit ihrer Zunge und macht einen Gesichtsausdruck als hätte sie in eine Quitte gebissen. „Das heißt nicht mehr so. Wir sagen inzwischen `quer´!“
Jonas schüttelt seinen Kopf und dreht sich zu mir: „Mama, was bedeutet eigentlich `quer´?“


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#2

RE: Quark - MamaQUALitäten

in Archiv 29.06.2024 23:53
von Sabrina Meinen • Federlibelle | 731 Beiträge | 2095 Punkte

So, habe das Fußballspiel genutzt und am Laptop geschrieben. Schreiben klappt wirklich noch. Ich darf nur nicht gestoppt werden, sonst wird es schwer.


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#3

RE: Quark - MamaQUALitäten

in Archiv 30.06.2024 00:04
von Yggdrasil • Federlibelle | 1.674 Beiträge | 4301 Punkte

@Sabrina Meinen Wobei man im Schwedischen tatsächlich kvalitet, kvarg oder kverulant schreibt.
Wozu also ein "Q"?


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#4

RE: Quark - MamaQUALitäten

in Archiv 30.06.2024 00:06
von Perlfee • Federlibelle | 154 Beiträge | 588 Punkte

Hallo Sabrina

Und wie das Schreiben klappt!
Ich schmeiß mich weg . Was für eine tolle Geschichte, da muß man ja abends fix und fertig sein. Vielleicht waren hier mothers little helper angebracht - ich würde die dann brauchen.
Super umgesetzt, das Q wird mir immer sympathischer.

Liebe Grüße


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#5

RE: Quark - MamaQUALitäten

in Archiv 30.06.2024 00:06
von Sabrina Meinen • Federlibelle | 731 Beiträge | 2095 Punkte

Mit Schwedisch kenne ich mich kaum aus. Habe aber ein Buch das ich rezensieren darf, das lautet "Schwedisch lernen mal anders". Das wird jetzt etliche Bücher nach oben rücken. Die Autoren/der Verlag fand es wohl gut, wenn ich gleich mehrere Titel von ihnen rezensiere.


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#6

RE: Quark - MamaQUALitäten

in Archiv 30.06.2024 07:12
von Carlotta Lila • Federlibelle | 2.488 Beiträge | 11389 Punkte

Liebe @Sabrina Meinem, eine sehr lustige Geschichte! Ich hab mich als Kind auch immer gefragt: Wozu das Qu? Das U darf man ja garnicht sprechen. Ich finde, die slawischen Sprachen lösen das besser. Sie verwenden KW (auch im Schwedischen, wie @Yggdrasil schreibt).
Die Handlung ist rasant, sehr witzige Ideen....hab ich gern gelesen!
Liebe Grüße
Carlotta Lila


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#7

RE: Quark - MamaQUALitäten

in Archiv 01.07.2024 11:41
von Perlfee • Federlibelle | 154 Beiträge | 588 Punkte

Hallo Carlotte

Zitat von Carlotta Lila im Beitrag #6
Wozu das Qu?

Nicht, daß jetzt noch einer das "Q" abschaffen will ...

Liebe Grüße


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#8

RE: Quark - MamaQUALitäten

in Archiv 01.07.2024 17:43
von Gini • Federlibelle | 2.573 Beiträge | 5841 Punkte

@Sabrina Meinen Eine rasant geschriebene Geschichte. So fühlen sich bestimmt viele Mütter.
Wenn ich da an meine Tochter und Schwiegertochter denke. Einerseits ist es ja gut, wenn Kinder viel fragen.
Aber es kann natürlich auch anstrengend sein. So wie du die Oma beschrieben hast, muss sie ja schon über 90
sein. Die Omas heute, sind ja eher pfiffiger. Ich bin auch die Oma. Aber mit Handy und PC komm ich gut zurecht.
Neulich habe ich mit meinem Enkel, 6 Jahre, ein Buch über Aufklärung angeschaut. Das liegt da bei meiner Tochter im
Wohnzimmer rum. War super, wie interessiert er war. Er meinte dann, der Samen, wodurch er gezeugt wurde, war der
schnellste von allen.
Was für Gedanken. Er wollte alles genau wissen. Was wenn eine Frau nicht blutet u.s.w. Seine Freundin von nebenan saß dabei. Auch 6 Jahre alt. Meine Tochter meinte dann, dass die Mutter von der Freundin es nicht gut findet, dass so ein Buch öffentlich rumliegt.
Na ja, jeder sieht es anders.


Gedanken sind nicht stets parat, Man schreibt auch, wenn man keine hat.

Wilhelm Busch (1832-1908)
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#9

RE: Quark - MamaQUALitäten

in Archiv 01.07.2024 19:24
von Sabrina Meinen • Federlibelle | 731 Beiträge | 2095 Punkte

@Gini: die Oma basiert auf meiner Schwiegermama, sie ist 66. Sie kommt nicht immer sonderlich gut mit ihrem Handy zurecht. Ihr Gehör wird von mal zu mal schlechter. Sie geht zwar zum HNO, aber der entfernt lediglich Ohrenschmalz. Ein Hörtest? Fehlanzeige. Und wird das Gehör schlechter, weiß ich aus meiner Erfahrung, dass dann auch das Gedächtnis mehr und mehr leidet. Und darauf spiele ich auch in der Geschichte an. Eine beginnenden Demenz. Anzeichen hat meine Schwiegermama leider hin und wieder.
Ich kenne aber auch 80 Jährige für die ein Smartphone eine reine Überforderung ist. Meine Oma ist ein Beispiel. Sie ist genau 80 und seit bestimmt 15 Jahren Besitzerin eines Handys, vor fünf Jahren wurde es zum Smartphone. Meine Opa hat getan was er konnte, sie weigert sich konsequent es zu benutzen. Dabei könnte sie es. Sie vergräbt sich in Unsicherheit etwas falsch bzw. kaputt machen zu können und nutzt ihre altbekannte Strategie, sich zu weigern. Vor zwei Wochen ist mein Opa verstorben. Nun steht sie in vielen Dingen da. Weiß nichts darüber welche Versicherungen sie hat, was ihr Haus für Kosten mit sich bringt und was so alles vom Konto abgeht. Dabei könnte sie es. Sie ist intelligent genug und zeigt keinerlei Anzeichen einer Demenz.


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#10

RE: Quark - MamaQUALitäten

in Archiv 01.07.2024 19:44
von Sturmruhe • Federlibelle | 2.939 Beiträge | 15467 Punkte

Hallo @Sabrina Meinen ,

stimmt, das Schreiben hat geklappt - sehr gut sogar, ich habe mich köstlich amüsiert, bin aber froh, dass ich die Zeiten hinter mir habe, wo mich kleine Quasselstrippen zu jeder Tag- und Nachtzeit bis zum Abwinken bequatschen. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie anstrengend solche Fragestunden sein können. Meine Katzen wollen zwar auch Beachtung, aber sie quasseln nicht.

Auf jeden Fall hast du mich gut unterhalten, danke dafür!

LG Marion


„Wir sind das, was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist daher keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.“
Aristoteles

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#11

RE: Quark - MamaQUALitäten

in Archiv 01.07.2024 19:47
von Sabrina Meinen • Federlibelle | 731 Beiträge | 2095 Punkte

@Perlfee: im ersten Moment bin ich auch für ein Abschaffen. Aber es gehört nun mal dazu und sieht auch irgendwie cool aus.


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#12

RE: Quark - MamaQUALitäten

in Archiv 02.07.2024 01:05
von Perlfee • Federlibelle | 154 Beiträge | 588 Punkte

Hallo Sabrina

Abschaffen wäre meiner Meinung nach ein weiterer Schritt, mit dem unsere Sprache an Niveau verliert. Die Reform vor einigen Jahren hat dazu - auch meiner Meinung nach - ja schon einiges beigetragen.

Viele Grüße


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#13

RE: Quark - MamaQUALitäten

in Archiv 02.07.2024 09:33
von Sabrina Meinen • Federlibelle | 731 Beiträge | 2095 Punkte

Da hast du wahrscheinlich recht. Das zu entscheiden ist keine Tätigkeit, die ich beruflich machen möchte. Wahnsinn wie komplex solche Themen sein können und was sich dadurch alles ändert. Ich fand die letzte Reform auch nicht so toll. Besonders, dass viele Schreibweisen zusätzlich erlaubt wurden oder wie die Mehrzahl von Kaktus nun auch Kaktusse lauten darf. Dabei klingt Kakteen so schön.


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#14

RE: Quark - MamaQUALitäten

in Archiv 02.07.2024 16:53
von Bree • Federlibelle | 6.089 Beiträge | 26920 Punkte

Liebe @Sabrina Meinen

ich bin voll bei dir, Schreiben ist definitiv besser als Fußballgucken. Und in diesem Fall hat es sich wirklich gelohnt. Anfangs warst du noch relativ sparsam mit den Qus, dann wurden es immer mehr. Dazu die Oma, die noch mehr Chaos in die Situation bringt. Wirklich amüsant gemacht!

Kleiner Hinweis: Das Tablet schreibt sich nur mit einem T, das mit dem Doppel-T ist das Tablett, auf dem man z. B. Geschirr transportiert. Das hat aber dem Spaß beim Lesen keinen Abbruch getan.

Qualität: Top!

LG
Bree


Der Kriminalschriftsteller ist eine Spinne, die die Fliege bereits hat, bevor sie das Netz um sie herum webt.
(Sir Arthur Conan Doyle)

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Alles über meine Bücher & mich findet ihr auf meiner Website: www.brittabendixen.de
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#15

RE: Quark - MamaQUALitäten

in Archiv 02.07.2024 17:12
von Sabrina Meinen • Federlibelle | 731 Beiträge | 2095 Punkte

@Bree: Ich schaue eigentlich gern Fußball. Nur bin ich dann der Kommentator vom Kommentator. Mein Mann kann dann kein Fußball mehr gucken. Bei den Bundesligaspielen darf ich sozusagen nicht dabei sein. Bei EM oder WM schon eher, aber ich werde oft ermahnt meine Klappe zu halten. Damit ich nicht zu tief ins Spiel einsteigen, mache ich dann etwas nebenbei. Sei es Lesen, Schreiben oder auch Sport. Die wichtigen Szenen bekomm ich dann doch oft mit.

Dieses fiese Wort Tablet. Das ist so falsch abgespeichert bei mir und die Autokorrektur macht es nicht besser.


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